Abnehmen – leicht gemacht
19. Januar 2008Abnehmen – leicht gemacht
Produkte aus der Apotheke können dabei helfen überschüssige Kilos loszuwerden – an erster Stelle steht aber ein eiserner Wille und Disziplin!
Um Gewicht zu reduzieren muss in erster Linie das Essverhalten verändert werden, daran führt leider kein Weg vorbei. Keine Diät kann sonst einen dauerhaften Erfolg versprechen, denn der Körper hat einen täglichen Grundbedarf an Kalorien. Während einer Diät gewöhnt er sich rasch an eine niedrigere Energiezufuhr und schraubt daher diesen Grundbedarf herunter. Isst man nach der Diät genauso viel wie vorher, verbrennt der Körper weniger Kalorien und der unerwünschte Jojo-Effekt zeigt sich schnell. Produkte zum Abnehmen alleine helfen daher wenig – sie sind aber eine ausgezeichnete Hilfe, wenn auch manchmal nur rein psychologisch, um das Ziel leichter zu erreichen. Von Blitzdiäten sollte man hingegen die Finger lassen, denn wenn versprochen wird, innerhalb eines Monates 5 Kilo abzunehmen, kann etwas nicht stimmen. 1 Kilo Fett hat etwa 7000kcal – um diese in einer einzigen Woche zu verlieren, müsste man 4 Tage vollkommen fasten, wovon ohne ärztliche Kontrolle absolut abzuraten ist! Das Gewicht bei einer Diät, das man sofort verliert, ist meist nur Wasser, weil man falscher Weise auch viel weniger trinkt! Ein sehr kurzfristiger Erfolg, der schon nach wenigen Tagen wieder aufgehoben ist.
Mittel zum Abnehmen aus der Apotheke
Prinzipiell kann man drei verschiedene Arten von Abnehmhilfen unterscheiden:
· Quellstoffe, die das Sättigungsgefühl im Magen fördern
· Fettblocker, die die Aufnahme von Fett verhindern
· Appetitzügler, die das Gefühl „Hunger“ im Gehirn unterdrücken
Allerdings ist nur die erste Gruppe rezeptfrei und daher besonders beworben. Zahlreiche, meist in die Gruppe der Nahrungsergänzungen fallende Produkte, stehen dem abnehmwilligen Kunden zur Verfügung. Im Gegensatz dazu dürfen die anderen Medikamente nur auf Rezept abgegeben werden. In der Regel werden sie nur bei medizinisch relevantem Übergewicht und einem entsprechend hohem Body Mass Index (BMI) eingesetzt.
Quellstoffe
Sie füllen den Magen ohne dem Körper dabei Kalorien zuzuführen. Produkte aus Alginaten, Kollagen oder Cellulose sind stark quellfähig und saugen sich im Magen mit Flüssigkeit wie ein Schwamm voll und täuschen daher einen gefüllten, satten Magen vor. Wichtig ist daher natürlich eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, da sonst ein gefährlicher Darmverschluss möglich wird. Je mehr man trinkt, desto besser, denn die Flüssigkeit füllt den Magen zusätzlich und lässt noch weniger Hungergefühl aufkommen. Die Wirkung der Quellstoffe ist rein physikalisch, d.h. sie werden vom Körper gar nicht aufgenommen sondern unverändert wieder ausgeschieden. Nebenwirkungen sind daher nicht zu erwarten.
Chitosan
Chitosan ist ein Abbauprodukt von Chitin, dem Panzer von Insekten und Krebstieren. Es zählt zu den Ballaststoffen und quillt ebenfalls mit der Magensäure auf und sorgt daher für ein Sättigungsgefühl. Zusätzlich hat Chitosan aber auch die Fähigkeit mit Nahrungsfetten einen unlösbaren Komplex zu bilden, der so groß ist, dass er vom Körper gar nicht mehr aufgenommen werden kann. Als einleuchtendes Beispiel kann man eine Chitosankapsel öffnen und in ein Glas mit etwa 10 Tropfen reinen Öls geben. Innerhalb weniger Minuten wird sich ein großer Klumpen bilden, der in dieser Form nun nicht mehr vom Körper verdaut werden kann. Chitosan kann auf diese Weise Fette bis zum 8-fachen Eigengewicht aufnehmen.
Fettblocker
Orlistat hat eine chemisch den Triglyzeriden sehr ähnliche Struktur und kann daher bestimmte Enzyme, die notwenig sind um diese Triglyzeride so weit aufzuspalten, dass sie durch die Darmwand in den Körper aufgenommen werden können, blockieren. Infolgedessen bleiben etwa 30 Prozent der Triglyzeride aus der Nahrung unverdaut und werden nicht resorbiert, so, dass ein zusätzliches Kaloriendefizit zu einer Diät alleine entsteht. Auf die selbe Wirkungsweise hemmt Orlistat auch die Aufnahme von Cholesterin und kann daher den Cholesterinspiegel senken. Auch der Nüchternblutzucker wird mit diesem Medikament gesenkt – eine bessere Einstellung des Diabetikers ist daher möglich.
Appetitzügler
Medikamente dieser Gruppe sind seit einiger Zeit auf Grund der zentralen Nebenwirkungen und des häufigen Missbrauchs aus dem Handel gezogen. Einzige Ausnahme bildet der Wirkstoff Silbutramin. Im Gegensatz zu bisherigen Appetitzüglern bewirkt Silbutramin nämlich viel weniger Nebenwirkungen wie Schlaflosigkeit, Nervosität und Herzklopfen. Dieses Medikament ist allerdings streng rezeptpflichtig, und muss daher unbedingt vom Arzt verschrieben werden!
Formoline L112 bei apothekenbote.at


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Kommentare (9)
1
Eckert
schrieb am 17. Februar 2008 um 14:10 Uhr:
Sehr verehrte Damen und Herren,
Kann die Ennahme von Formline 112 zur Herzrhytmusstörungen führen?
Mit freundlichen Grüßen
P. Eckert
2
apotheker
schrieb am 18. Februar 2008 um 11:13 Uhr:
Formoline L112 kann eigentlich keinen Einfluss auf den Herzrhythmus haben, denn es wird dabei kein Wirkstoff vom Körper resorbiert (gelangt nicht ins Blut).
Sollte man aber Medikamente gegen Herzrhythmusstörung nehmen, soll man unbedingt einen zeitlichen Abstand einhalten (ca 4 Stunden), denn Formoline kann die Resorption von fettlöslichen Wirkstoffen beeinflussen.
3
gast
schrieb am 7. Februar 2011 um 00:19 Uhr:
hallo ich bin 176 groß und wiege 94Kg und bin 20 jahre alt meinen sie es wäre empfehlens wer L112 zu benutzen???
4
Besucher1
schrieb am 1. Juli 2011 um 08:17 Uhr:
Guten Tag! Es gibt ja so viele Abnehmhilfen in den Apotheken zu kaufen! Können Sie mir da etwas empfehlen, dass wirklich hilft um einige Kilos loszuwerden?
Ich bin 168 groß und wiege dzt. 68 kg bei 31 Lebensjahren.
Ich hatte ja schon meine 60Kg und da hab ich mich bedeutend wohler gefühlt – die ich ja auch gern wieder erreichen möchte.
Ich muss sagen, dass ich auch nicht meine Essgewohnheiten geändert hätte, dass ich in kurzer Zeit so viel zugenommen habe. Und in anderen Umständen bin ich (Frau) auch nicht!
Auf Rat und Hilfe wäre ich Dankbar. MfG
5
Kundenservice apothekenbote.at
schrieb am 1. Juli 2011 um 11:58 Uhr:
Bei einer großen Gewichtszunahme, die sich nicht auf eine ungewohnte oder neue Ernährungssituation zurückführen lässt, empfehlen wir, den Hausarzt aufzusuchen. Bei solchen Umständen gehören zuerst krankheitsbedingte physiologische Ursachen für eine schnelle Gewichtszunahme ausgeschlossen. Nachdem dies abgeklärt wurde und eine krankheitsbedingte Gewichtszunahme ausgeschlossen wurde, gibt es einige Möglichkeiten, das Abnehmen zu unterstützen.
Wesentlich hierbei ist immer auch eine Anpassung der Ernährungssituation (geringere Kohlenhydrat- und Fettzufuhr über die Nahrung) und der Bewegungssituation (mehr körperliche Betätigung).
Für eine Unterstützung in diesem Rahmen würden wir TurboSlim 24h+ empfehlen: http://www.apothekenbote.at/turbo-slim-24h.html
Kundenservice – apothekenbote.at
6
Christian
schrieb am 11. Oktober 2011 um 13:15 Uhr:
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich bin durch Zufall auf Ihre Seite gestoßen und sichtlich interessiert. Vorab stelle ich ein paar Angaben zu meiner Person. Ich bin ein Mann, 32 Jahre, 1.80 m groß und habe ein paar Kilo zu viel auf der Waage. Mein Wunschgewicht beläuft sich auf 85 Kilo. Nach meiner letzten Messung daheim habe ich 105 Kilo drauf, was ich jedoch bezweifle. Es hört sich in Ihren Ohren vielleicht viel an, doch muss ich hinzufügen, das die Waage „lange nicht mehr benutzt wurde“, wenn sie verstehen, was ich meine. Persönlich würde ich mich auf 95 Kilo schätzen. Aber nichts desto trotz, seit September diesen Jahres habe ich meine Ernährung komplett geändert. Da ich berufstätig bin, kann ich mich leider nur abends auf eine Hauptmahlzeit konzentrieren. Morgens ernähre ich mich von Brötchen mit fett bzw. zuckerarmen Aufstrich und abends nehme ich Gemüse in ausreichender Form mit mageren Fleisch zu mir, in der Regel um 19 Uhr. Ich betreibe nebenbei 5x wöchentlich 30 Minuten Kraft und Ausdauersport. Ich hatte demzufolge auch schon wieder Kilos runter, jedoch der arme Teufelskreis Jojo Effekt lässt nicht lange auf sich warten. Bis ich disziplinarisch zu mir sagte, die Ernährung muss umgestellt werden. Sport allein hilft nicht viel. Ich nehme 2 Liter Flüssigkeit täglich zu mir, bestehend aus natürlichem Mineralwasser bzw. mit etwas Fruchtgeschmack. Auf meine Tasse Kaffee möchte ich morgens nicht gerne verzichten, eine Sünde hat ja jeder Mensch. Meine Frage beläuft sich darauf, ob Sie mir eine Abnimm Hilfe anbieten könnten in Form von Tabletten bzw. Saft. Formoline habe ich schon einmal ausprobiert und es hilft, nur meine Ernährung habe ich damals nicht geändert.
Ich bedanke mich bereits im Voraus für Ihre Mühe
Mit freundlichen Grüßen
C. Jönen
7
Katharina
schrieb am 14. Dezember 2011 um 14:30 Uhr:
Hallo ich hab mir heute turboslim 24+ gekauft.
Ich bin 163 groß und hab 75 Kilo.würde gerne einen diätplan erstellen doch ich hab keine Ahnung was am besten ist.würde mich freuen wenn mir da jemand helfen kann.
8
melina
schrieb am 16. Januar 2012 um 01:17 Uhr:
hallo ich bin 15 jahre alt. Und bin 1.60 gross. Ich will dünner werden und will abnehmen aber das geht nicht ich kann das einfach nicht, weil ich ohne essen nicht kann. Und deswegen will ich fragen ob ich das mittel auch nehmen kann? Ich bin nicht all zu fett, sondern meine beine sind einfach einbischen zu fett und will sie schön dünn haben. Und ein düneren poo. Aber das mittel schadet nicht?
9
jacqueline
schrieb am 18. Januar 2012 um 14:08 Uhr:
Hallo,
Ich bin 14 Jahre alt und bin ca. 1.67 groß. Ich muss für mein Tanztraining abnehmen und wollte fragen ob ich das Mittel nehmen kann, um einen schlankeren Bauch, Po und dünnere Beine zu bekommen. Bzw. Darf ich dieses Mittel überhaupt schon ennehmen? Schadet es auch nicht dem Körper?
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