Schöne Beine

10. Februar 2008

Schöne Beine
Wer kennt sie nicht, die hässlichen roten und blauen Adern, die Beine verunzieren. Krampfadern und Besenreiser, nicht nur kosmetisches, sondern auch medizinisches Leiden sehr vieler Frauen.


Krampfadern haben mit Krämpfen nichts zu tun, ihre Sprachwurzel haben sie in dem alten Begriff „der krummen Ader“. Wie aber entstehen sie, und was lässt sich dagegen machen, wenn sie schon die Beine verschandeln?
Aufrechter Gang – Auslöser für Krampfadern
Im Gegensatz zu Besenreisern, von denen niemand weiß woher sie kommen ist die Entstehung von Krampfadern genau bekannt. Sie entstehen aus einer Venenschwäche, die leider schon von den Eltern vererbt wird. Schuld an dieser Schwäche ist das, was für die Entwicklung des Menschen so entscheidend war, nämlich der aufrechte Gang. Gegen die Schwerkraft müssen viele Liter Blut in den Venen von den Füßen zum Herzen gepumpt werden. Das ist auch der Grund, warum Krampfadern immer nur an den Beinen und nie an den Armen entstehen.
Angeborene Venenschwäche
Sind die Gefäße geschwächt, können sie diesem enormen Druck natürlich nicht mehr standhalten und der Bluttransport funktioniert nicht mehr optimal. Langes Sitzen oder Stehen hätte eigentlich keine wesentliche Auswirkung auf die Entstehung von Krampfadern, denn eine gesunde, starke Vene kann dem Druck locker standhalten. Kommt allerdings von Haus aus schon eine Venenschwäche dazu, können sich Krampfadern schnell bilden. Immerhin leiden fast 50 Prozent der Frauen und auch etwa 30 Prozent der Männer an dieser Krankheit. Schwere Beine mit Spannungsgefühl am Abend und Schwellungen vor allem beim Knöchel an der Achillessehne sind erste Anzeichen, noch bevor sich die krummen Adern über die Unterschenkel ziehen.
Stützstrümpfe
Stützstrümpfe sind die beste Hilfe bei Venenbeschwerden, doch leider sind sie nicht sehr beliebt. Ganz zu unrecht allerdings, denn mittlerweile gibt es schon sehr ästhetische, dünne Strümpfe sogar mit Spitzeneinsatz. Die Zeiten der unschönen weißen Baumwollstrümpfe sind schon lange vorbei!
Venensalben
Auch wenn sich die Ärzte darüber streiten, ob Salben bei Venenbeschwerden überhaupt eine Wirkung zeigen, empfinden sie viele Patienten als Wohltat, denn durch die Kälte ziehen sich die Gefäße kurzzeitig zusammen, wodurch Druck und Schmerz in den Beinen nachlassen.
Tabletten und Kapseln
Die meisten oralen Venenmittel enthalten pflanzliche Wirkstoffe wie Rosskastanienextrakt oder rotes Weinlaub. Diese Pflanzeninhaltsstoffe können Schwellungen beseitigen und die Mikrozirkulation sowie Sauerstoffversorgung im Gewebe verbessern. Dadurch verhindern sie vor allem das Fortschreiten der Venenbeschwerden!

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