Sonne ohne Reue

13. Februar 2008

Sonne ist ein Wohlgenuss für unsere Psyche – doch Vorsicht! Sie hat auch ihre Schattenseiten. So hat sich beispielsweise das Krebsrisiko seit 1950 versechsfacht.

Der Trend zu Produkten mit hohen Lichtschutzfaktoren ist ungebrochen. Inzwischen wurde z.B. in Japan sogar ein Präparat mit LSF 123 eingeführt.

Der Markt der Sonnenschutzmittel zeigte bereits über viele Jahre hinweg ein stetiges Wachstum. Das Spektrum reicht von Milch über Creme, Öl bis hin zu Gelen, Stiften, Sprays und Schäumen. Der Schlüssel für die erfolgreiche Anwendung von Sonnenschutz liegt aber sicher nicht in gigantisch hohen Lichtschutzfaktoren, sondern im vernunftorientierten Verhalten der Sonnenbadenden kombiniert mit einem angemessenen Umgang mit Sonnenschutzmitteln.

Chemische Lichtschutzfilter

Hier kommen vor allem Moleküle mit einer ausreichenden Zahl von konjugierten Doppelbindungen zum Einsatz. Vorteile der chemischen Filter sind das rasche Einziehen in die Haut und die einfache Möglichkeit durch Verwendung von Liposomen als Trägermatrix eine gute Wasserfestigkeit zu erzielen. Nachteile sind hingegen eine erhöhte irritative Potenz. Für die sensible Haut von Babys und Kleinkindern sind diese chemischen Filtersysteme daher nicht so gut geeignet.

Empfehlenswerte Marken sind dazu

Physikalische Lichtschutzfilter

Physikalische Filter sind meist mineralische Pigmente wie Titandioxid, welche sich in Form von Mikropigmenten auf die Haut legen. Dadurch entsteht oft ein weißer Film auf der Haut, der sich beim Einschmieren nur schwer verreiben lässt. Diese Mikropigmente wirken auf der Haut wie kleine Spiegel, die die UV-Strahlen im gesamten Bereich auf der Hautoberfläche reflektieren. Durch ihre deckenden Eigenschaften wirken alle physikalischen Filter sowohl auf UVB- als auch auf UVA-Strahlen!

Dazu gibt es von Avene eine rein mineralische Serie.

DNA-Reparatursysteme

Es wird heute davon ausgegangen, dass durch UV-Licht DNA-Schädigungen ausgelöst werden, die in der Folge das unkontrollierte Wachstum von Zellen ermöglichen und dadurch verschiedene Hautkrebsarten auslösen können. Daher sind nun neue Strategien, die sich auf die rasche Beseitigung dieser DNA-Schäden in der menschlichen Haut richten, von großem Interesse. Das aus der Blaualge Anacystis nidulans gewonnene Enzym Photolyase verhindert, beziehungsweise regeneriert beispielsweise diese DNA-Schäden und ist daher der neueste Trend bei den Sonnenschutzprodukten.

Ladival hat dazu Produkte entwickelt: Ladival Regeneration

Empfohlene Lichtschutzfaktoren

Der Faktor eines Sonnenschutzproduktes deklariert, um welchen Faktor die Eigenschutzzeit verlängert wird. Schwitzen und längerer Aufenthalt im Wasser können diesen Schutz auch bei wasserfesten Produkten rasch reduzieren, ein wiederholtes Auftragen ist daher empfohlen. Die Gesamtschutzzeit wird dadurch aber nicht verlängert, sondern nur aufrechterhalten. Wer länger an der Sonne bleiben will, muss von Anfang an einen höheren Lichtschutzfaktor wählen.

Sonnenschutz bei Apothekenbote.at
Sonnenschutz bei Apothekenbote.at

Keine aktuellen Kommentare

Sie können den ersten Kommentar schreiben. Worauf warten Sie!

Schreiben Sie einen Kommentar zum Artikel







(x) Pflichtfeld. Gravatare werden angezeigt.
Kommentare unangemessenen Inhalts werden moderiert.
XHTML: Sie können diese sog. Tags zur Formatierung verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>