Der Apothekerpreiswert – Wussten Sie, dass…?

Die österreichische Apotheke bietet viel Leistung um wenig Geld:

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Hier ein paar Fakten, die Sie vielleicht noch nicht gewusst haben…

Wussten Sie, dass…

… sich die Apotheken ihre Nachtdienste selbst finanzieren?

Täglich leisten 350 Apotheken in ganz Österreich Nachtdienste. Jede Nacht brauchen durchschnittlich 2.800 Menschen ein Medikament oder Beratung. Die Kosten für die Bereitschaftsdienste betragen jährlich 33 Millionen Euro. Sie werden nicht aus öffentlichen Mitteln bezahlt, sondern von den Apotheken selbst aufgebracht. Die durch Nachtdienste erwirtschafteten Umsätze fallen dabei kaum ins Gewicht.

… jede Apotheke durchschnittlich 6.000 Medikamente für Sie bereit hält?

Dass man in Österreichs öffentlichen Apotheken auch seltene Medikamente problemlos bekommt, ist kein Wunder. Denn die Apotheken halten große Lagerbestände. Durchschnittlich lagern in jeder Apotheke ca. 18.000 Packungen von 6.000 verschiedenen Arzneimitteln.

…dringend benötigte Medikamente binnen einer Stunde geliefert werden?

Wenn ein Medikament einmal nicht lagernd sein sollte, dann beschaffen es die Apotheken schnellstmöglich: Durchschnittlich wird jede Apotheke zweimal am Tag beliefert. Der Expressdienst liefert im städtischen Bereich Medikamente sogar binnen einer Stunde.

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…die Apotheken viele kostenlose Leistungen anbieten?

Apotheken verkaufen nicht nur Arzneimittel, sondern bieten ihren Kunden auch umfassende Beratung und nützliche Information. Nicht wenige Besucher einer Apotheke kaufen gar kein Medikament, sondern gehen mit einem praktischen Gesundheitstipp des Apothekers heim. Leistungen, für die man anderswo bezahlen muss, sind in der Apotheke kostenlos.

… Österreichs Apotheker im Europa-Vergleich Spitze sind?

Die neue Berufe-Rangliste von Reader´s Digest zeigt: Österreichs Apotheker haben einen exzellenten Ruf. 96 Prozent der Bevölkerung sagen, dass sie hohes Vertrauen in Apothekerinnen und Apotheker haben. Das ist auch die Topposition in Europa. Gefolgt werden die österreichischen Apotheker von den Ärzten mit 90 Prozent.

… Österreichs Apotheker die beste Ausbildung haben?

Die Ausbildung der österreichischen Apothekerinnen und Apotheker liegt auf höchstem Niveau. Dahinter stehen ein erstklassiges Ausbildungssystems und strenge Auswahlkriterien: Rund 15 Semester dauert ein Studium der Pharmazie im Durchschnitt. Wer es erfolgreich absolviert hat, muss mindestens sechs Jahre arbeiten, um selbst eine Apotheke führen zu dürfen.

…den Apothekerinnen und Apothekern rund 96 Prozent der Bevölkerung vertrauen und sie damit im Vertrauens-Ranking nach Krankenschwestern und Feuerwehr-Leuten knapp auf dem dritten Platz liegen?

der Aufwand für Personal in den Apotheken seit dem Jahr 2000 um mehr als die Hälfte und auch die Zahl der abgegebenen Packungen deutlich gestiegen ist, während der Rohertrag pro Packung sogar stagniert?

Österreichs Apotheken ältere Fachkräfte nicht durch junge ersetzen, sondern ihr Fachwissen im Dienst der Kunden sehr hoch schätzen?

der Frauenanteil in Apotheken sehr hoch ist, weil die Vereinbarkeit von Familie und Beruf von Österreichs Apothekern bestmöglich unterstützt wird?

8.000 Apothekerinnen und Apotheker pro Jahr an über 100 pharmazeutischen Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen – und kaum eine andere Berufsgruppe in Sachen Weiterbildung so aktiv ist?

in unseren Apotheken jährlich rund 1000 Ausbildungsplätze für die Lehre zum pharmazeutisch-kaufmännischen Assistenten zur Verfügung stehen?

zusätzlich zur internen Qualitätssicherung auch die Behörden regelmäßig Kontrollen in Apotheken durchführen?

Gesundheitsvorsorge in den Apotheken schon lange Tradition hat und die Zeckenschutz-Impfaktion – die „Mutter“ aller Impfaktionen – auf eine Initiative der Apotheker zurückgeht?

sich unsere Apotheker viel Zeit für ihre Kunden nehmen – und deshalb 32,3 Prozent der Beratungen bis zu drei Minuten sowie 64,6 Prozent aller Beratungen bis zu zehn Minuten dauern?

…. unsere Apotheken beim Vergleich der durchschnittlichen Apothekenpreise (IPF 2010) nur im unteren Drittel in Europa liegen?

…der Verbraucherpreisindex von 1996 auf 2009 auf 125,2 stieg, während es mit dem Medikamentenpreisindex im selben Zeitraum auf 82,0 klar bergab ging?

die Apotheken gemeinsam mit dem Lebensmittelhandel eine der geringsten Gewinnspannen haben?


Mehr dazu auf www.derapothekerpreiswert.at

  • franzsalzer

    Ich habe auch ein wenig mit Apotheken zu tun. Ich bin sicher , dass die APOTHEKER PREISWERT Meldung mit 6000 Medikamenten in jeder Apotheke falsch ist.

  • archschind

    Ich empfehle ihnen einen Export aller Arzneimittel(lagernden) in Excel zu machen und dann die Zeilen der verschiedenen lagernden Arzneimittel = Zeilenanzahl zu zählen bzw 1. + letzte Zeilen Nmmer.
    Sie werden sehen , dass die Anzahl der lagernden Medikamente deutlich unter ihren publizierten Wert liegt.

  • Ich denke doch, dass wir unsere Zahlen gut kennen:
    soeben ausgeworfen:
    mittlere apotheke: 20965 Arzneimittelpackungen lagernd, von 7610 verschiedenen Medikamenten

    OHNE sogenanntes Ergänzungssortiment wie Nahrungsergänzung, Kosmetika, Medizinprodukte usw..

  • arch schindler

    Der Apotheker Preiswert – Peinlich wenn man die Zahlen nicht kennt !!

    6000 verschiedene Medikamente lagern wahrscheinlich in keiner österreichischen Apotheke.
    Eine gut geführte Apotheke hat ca 3.300 veschiedene Medikamente lagernd.
    Wenn amn das Nebensortiment, wie Kosmetika, Nahrungsergänzungsmittel u.s.w mit berücksichtigt, dann kommt man im DUrchschnitt auf ca 6000 verschiedene Produkte pro Apotheke.
    Na ja, die Kammer- nd Verlagsfunktionäre der öster. Apothekerschaft wissen halt nie was wirklich los ist in einer Apotheke, die sind zusehr mit anderen Aufgaben wie Export von Arzneimittel für Versandapotheken bschäftigt.

    PEINLICH!!!!