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	<title>aus der apotheke &#187; Darmspiegelung</title>
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		<title>Keine Angst vor Darmspiegelung</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jan 2008 08:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apotheker</dc:creator>
				<category><![CDATA[tipps vom apotheker]]></category>
		<category><![CDATA[Darmspiegelung]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Koloskopie ist heutzutage schmerzlos und k&#246;nnte 90 Prozent der Darmkrebserkrankungen verhindern. J&#228;hrlich erkranken in &#214;sterreich rund 5.000 Menschen an Darmkrebs, etwa 3.000 Menschen sterben daran. Jeder 17. &#214;sterreicher bekommt Darmkrebs. Durch regelm&#228;&#223;ige Fr&#252;herkennungsuntersuchungen wie Stuhlprobe und Darmspiegelung (Koloskopie) w&#228;ren j&#228;hrlich 4.500 Neuerkrankungen und 2.700 Todesf&#228;lle vermeidbar.

Die &#214;sterreichische Krebshilfe will der Bev&#246;lkerung mit einer Kampagne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.aus-der-apotheke.info/wp-content/uploads/2008/01/darm.jpg" onclick="return false;" title="Direkter Link zu der Datei"><img src="http://www.aus-der-apotheke.info/wp-content/uploads/2008/01/darm.thumbnail.jpg" alt="Darm" align="left" height="109" width="171" /></a>Die Koloskopie ist heutzutage schmerzlos und k&#246;nnte 90 Prozent der Darmkrebserkrankungen verhindern. J&#228;hrlich erkranken in &#214;sterreich rund 5.000 Menschen an Darmkrebs, etwa 3.000 Menschen sterben daran. Jeder 17. &#214;sterreicher bekommt Darmkrebs. Durch regelm&#228;&#223;ige Fr&#252;herkennungsuntersuchungen wie Stuhlprobe und Darmspiegelung (Koloskopie) w&#228;ren j&#228;hrlich 4.500 Neuerkrankungen und 2.700 Todesf&#228;lle vermeidbar.</p>
<p><span id="more-29"></span></p>
<p>Die &#214;sterreichische Krebshilfe will der Bev&#246;lkerung mit einer Kampagne zum Thema Darmkrebs die Angst nehmen und sie zur oft lebensrettenden Vorsorge motivieren. Ab 50 steigt das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Heimische Gastroenterologen und Onkologen empfehlen daher ein engmaschiges Vorsorgeschema.</p>
<h3>Heilung durch Fr&#252;herkennung</h3>
<p>Dickdarmkrebs unterscheidet sich von allen anderen Krebserkrankungen in einem ganz wesentlichen Punkt: In mehr als 90 Prozent aller F&#228;lle sind vor der Entstehung des Karzinoms viele Jahre hindurch Vorstufen der Erkrankung in Form von zun&#228;chst gutartigen Darmpolypen nachweisbar. „Der konsequenten Aufsp&#252;rung und Entfernung dieser Polypen kommt ein besonderer Stellenwert zu, nicht zuletzt deshalb, weil Darmpolypen keinerlei Beschwerden verursachen und nicht von selbst auf sich aufmerksam machen.“ Dies betonte Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat zum Auftakt der bundesweiten Darmkrebsvorsorge-Kampagne »Keine Ausreden mehr: Aus Liebe zum Leben«. Anlass f&#252;r diese Aktion waren die alarmierenden Ergebnisse einer Spectra-Studie aus dem Jahre 2005. Demnach hat mehr als die H&#228;lfte der &#252;ber 50-j&#228;hrigen &#214;sterreicherInnen noch nie eine Darmspiegelung durchf&#252;hren lassen.<br />
„Wichtigste Risikofaktoren f&#252;r die Entstehung von Darmkrebs sind falsche Ern&#228;hrung, &#220;bergewicht, chronisch entz&#252;ndliche Erkrankungen der Darmschleimhaut und Rauchen“, warnte Prof. Dr. Paul Sevelda, Pr&#228;sident der &#214;sterreichischen Krebshilfe. „Diese »S&#252;nden« machen sich mit zunehmendem Alter bemerkbar: Ab 50 steigt das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.“ Heimische Gastroenterologen und Onkologen empfehlen daher ein engmaschiges Vorsorgeschema (Tabelle).</p>
<h3>H&#228;ufigste Ausreden: Angst und Zeitmangel</h3>
<p>Die Darmspiegelung ist bei vielen Menschen als unangenehm und schmerzhaft »verrufen«. Negative Erfahrungen mit der Darmspiegelung wurden aber zum gro&#223;en Teil vor vielen Jahren gemacht. „Fr&#252;her kamen gr&#246;&#223;tenteils »starre« Endoskope zum Einsatz – heute sind es »flexible«, weiche Ger&#228;te. Auch die Erfahrung der untersuchenden &#196;rzte hat deutlich zugenommen“, erkl&#228;rte Doz. Dr. Werner Weiss, &#214;sterreichische Gesellschaft f&#252;r Gastroenterologie und Hepatologie. Au&#223;erdem wurde die so genannte »Sanfte Darmspieglung« eingef&#252;hrt. Durch eine Pr&#228;medikation (»Kurzan&#228;sthesie«) wird die Untersuchung schmerzfrei. Vielfach sind es aber auch Ignoranz oder »Ausreden«, die Menschen vorschieben, um keine Darmspiegelung machen zu lassen: Zu viel Stress im Beruf, keine Zeit, man versp&#252;rt ohnedies keine Schmerzen oder Probleme, etc.</p>
<h3>Fortschritte in der Darmkrebstherapie</h3>
<p>Oberstes Ziel einer Darmkrebstherapie ist die vollst&#228;ndige operative Entfernung des Tumors. Laut Prof. Dr. Michael Gnant, Pr&#228;sident der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Chirurgische Onkologie, hat die Diagnose Darmkrebs heute viel an ihrem Schrecken verloren: „Bei fr&#252;hzeitig operiertem Darmkrebs ist in vielen F&#228;llen Heilung m&#246;glich. In neun von zehn F&#228;llen kann bei Mastdarmkrebs der Schlie&#223;muskel erhalten werden. In den meisten F&#228;llen wird &#252;berhaupt minimal invasiv operiert. K&#252;nstliche Ausg&#228;nge sind heute nur mehr &#228;u&#223;erst selten n&#246;tig und dann oft nur vor&#252;bergehend.“ Dar&#252;ber hinaus wird in einzelnen F&#228;llen auch die Chemotherapie zur Sicherung des Operations- und Heilungserfolges eingesetzt. In den letzten Jahren sind wesentlich wirksamere, besser vertr&#228;gliche und zum Teil besser verabreichbare Chemotherapeutika entwickelt worden. Dies hat entscheidend zu einer Verbesserung der Therapieergebnisse und &#220;berlebensraten gef&#252;hrt.</p>
<h3>Vorsorgeplan gegen Darmkrebs</h3>
<p>&#196;rztliches Gespr&#228;ch im 40. Lebensjahr: Dabei soll eine ev. vorhandene Risikosituation erhoben werden: Gibt es Verwandte ersten Grades mit Dickdarmkrebs sowie chronische Darmerkrankungen?</p>
<p>Okkulttest 1 x j&#228;hrlich ab dem 40. Lebensjahr: Die Untersuchung auf okkultes (verborgenes) Blut im Stuhl, das von Polypen, aber auch von b&#246;sartigen Tumoren stammen kann. Dieser Test kann, wenn er regelm&#228;&#223;ig durchgef&#252;hrt wird, die Darmkrebssterblichkeit um bis zu ein Drittel senken. Allerdings ist dieser Test nicht 100%ig ver l&#228;sslich, da viele Tumore zum Zeitpunkt der Untersuchung nicht bluten. Die Treffsicherheit des Testes nimmt daher mit der Regelm&#228;&#223;igkeit der Untersuchung zu.</p>
<p>Koloskopie (Darmspiegelung) ab dem 50. Lebensjahr alle sieben bis zehn Jahre: Diese Untersuchung erfolgt rektal mittels eines speziellen Endoskops. Dabei ist auch gleich die Entnahme von verd&#228;chtigem Gewebe oder Polypen m&#246;glich, die ansch- lie&#223;end histologisch beurteilt werden. Die Koloskopie dient daher zur Krebsvorsorge, Diagnose und Therapie in einem.</p>
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