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	<title>aus der apotheke &#187; Intoleranz</title>
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	<description>Blog aus der Apotheke</description>
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		<title>Nahrungsmittelunvertr&#228;glichkeit</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jan 2008 21:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apotheker</dc:creator>
				<category><![CDATA[wissen vom apotheker]]></category>
		<category><![CDATA[Intoleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrungsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Unverträglichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht jedes Bauchzwicken muss gleich eine Allergie sein!
Je gr&#246;&#223;er die Nahrungsvielfalt, desto h&#228;ufiger treten auch Nahrungsmittelunvertr&#228;glichkeiten auf. Der &#220;berbegriff steht f&#252;r eine F&#252;lle an unterschiedlichen Erkrankungen, die f&#228;lschlicherweise oft in einen Topf geworfen werden.

Bl&#228;schen auf der Zunge, die Haut juckt, die Schleimh&#228;ute schwellen an – 20 bis 45 % der westeurop&#228;ischen Bev&#246;lkerung vermuten, aufgrund solcher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht jedes Bauchzwicken muss gleich eine Allergie sein!</p>
<p>Je gr&#246;&#223;er die Nahrungsvielfalt, desto h&#228;ufiger treten auch Nahrungsmittelunvertr&#228;glichkeiten auf. Der &#220;berbegriff steht f&#252;r eine F&#252;lle an unterschiedlichen Erkrankungen, die f&#228;lschlicherweise oft in einen Topf geworfen werden.</p>
<p><span id="more-12"></span></p>
<p>Bl&#228;schen auf der Zunge, die Haut juckt, die Schleimh&#228;ute schwellen an – 20 bis 45 % der westeurop&#228;ischen Bev&#246;lkerung vermuten, aufgrund solcher Symptome an einer Nahrungsmittelunvert&#228;glichkeit zu leiden.<br />
Tatsache ist – so Dr. Erich Diallo-Ginsh vom Verband der Ern&#228;hrungswissenschaften &#214;sterreichs (VE&#214;) – dass etwa 1 bis 2 % der Erwachsenen und etwa 8 % der Kleinkinder von einer »echten« Lebensmittelallergie betroffen sind. Letztere verlieren ihre Allergie jedoch h&#228;ufig bis zum Schuleintritt. In den meisten F&#228;llen sind n&#228;mlich sogenannte Nahrungsmittelintoleranzen oder Pseudoallergien f&#252;r die allergie&#228;hnlichen Beschwerden verantwortlich.</p>
<p><font color="#800000">Wenn der Bauch zwickt oder die Haut juckt – Ursache genau abkl&#228;ren lassen!<br />
</font>Ist eine Allergie durch &#220;berreaktion des Immunsystems verursacht, versteht man unter Nahrungsmittelintoleranz jede Unvertr&#228;glichkeitsreaktion auf ein Nahrungsmittel. Bei einer Pseudoallergie ist das Immunsystem nicht beteiligt. Wichtig ist daher in jedem Fall, die eigentliche Ursache in einer Spezialambulanz abkl&#228;ren zu lassen.</p>
<p><font color="#800000">Die Ursachen<br />
</font>Auftretende Reaktionen auf einzelne Nahrungsmittel sind angeborene oder erworbene Enzymdefekte. Nahrungsbestandteile oder Stoffwechselprodukte k&#246;nnen dann nicht oder nicht ausreichend verdaut werden.<br />
Intoleranzen k&#246;nnen bestehen bei:</p>
<ul>
<li> Fructose: Die genaue Ursache der Fructoseintoleranz ist bis dato unklar. Die Erkrankungsh&#228;ufigkeit steigt mit zunehmendem Lebensalter an. Frauen sind h&#228;ufiger betroffen als M&#228;nner. Meistens werden D&#246;rrobst, Fruchts&#228;fte, Obst, Kompotte, Honig, Kohlgem&#252;se und Bier von den Betroffenen nicht vertragen.</li>
<li> Lactose: Fehlt das in den D&#252;nndarmzotten gebildete Enzym Lactase, vertragen die betroffenen Personen keinen Milchzucker. Je nach Umfang des Lactasemangels und der konsumierten Milchmenge k&#246;nnen Bauchschmerzen, Bl&#228;hungen bis hin zu Durchfall auftreten. Beim Auftreten der Lactoseintoleranz besteht ein S&#252;d-Nord-Gef&#228;lle (in Skandinavien ca. 3 %, in &#214;sterreich ca. 10 %, in den Mittelmeerl&#228;ndern ca. 70 %, in der Sahelzone &#252;ber 90% der Bev&#246;lkerung).<br />
Seit kurzem steht ein Bluttest darauf zur Verf&#252;gung.</li>
</ul>
<p><font color="#800000">Nahrungsmittelallergie</font> und deren Ausl&#246;ser<br />
Bei einer Allergie kommt es zu einer &#220;berreaktion des Immunsystems. Ausl&#246;ser sind bestimmte Stoffe, so genannte Allergene, die der K&#246;rper f&#228;lschlicherweise als »fremd« und daher als »gef&#228;hrlich« interpretiert. Grunds&#228;tzlich spielen alle klassischen Nahrungsmittelallergene als »versteckte« Allergene eine Rolle. Sind Milch, Eier, Weizen und Soja im Kleinkindalter die h&#228;ufigsten Ausl&#246;ser f&#252;r Allergien, werden sie bei Jugendlichen und Erwachsenen durch Nahrungsmittel wie Erdn&#252;sse, Baumn&#252;sse und Fische ausgel&#246;st.<br />
Nahrungsmittelallergene mit voraussichtlich zunehmender Bedeutung sind Krebstiere, Sesam, Senf aber auch Buchweizen.</p>
<p><font color="#800000">Pseudoallergien und ihre Merkmale<br />
</font>Pseudoallergien werden oft mit »echten« Allergien verwechselt, da die Symptome bei beiden &#228;hnlich sind. Eine Unterscheidung existiert im urs&#228;chlichen Krankheitsgeschehen. Bei der Pseudoallergie ist das Immunsystem nicht beteiligt. Im Blut der betroffenen Personen werden keine Antik&#246;rper gebildet.<br />
Pseudoallergische Reaktionen sind oft dosisabh&#228;ngig. Betroffene Personen k&#246;nnen daher geringe Mengen des jeweiligen pseudoallergenen Stoffes konsumieren, ohne dass Krankheitssymptome auftreten.<br />
Bekannte pseudoallergische Stoffe sind:</p>
<ul>
<li>Geschmacksverst&#228;rker Glutamat, der das bekannte »China-Restaurant-Syndrom« ausl&#246;sen kann. Glutamat wird in der asiatischen K&#252;che gerne und reichlich verwendet.</li>
<li>biogene Amine wie beispielsweise Histamin. Histamin kommt z.B. in gereiftem K&#228;se wie Emmentaler und Parmesan, im Spinat, in (besonders &#228;lteren) Weinen wie Burgunder und Chianti, in Fischen wie Thunfisch und Makrele vor.</li>
</ul>
<p><font color="#800000">Allergiepr&#228;vention durch Muttermilch<br />
</font>Insbesondere f&#252;r allergiegef&#228;hrdete Kinder (ein oder beide Elternteile leiden bzw. litten an einer Allergie), zunehmend aber f&#252;r alle, wird zur Allergieprophylaxe eine ausschlie&#223;liche Stillzeit von sechs Monaten empfohlen. Danach sollte man zu hypoallergener Babynahrung – erh&#228;ltlich in Ihrer Apotheke – &#252;bergehen. Da Kuhmilch &#252;ber 32 verschiedene Proteine mit hoher allergener Potenz enth&#228;lt und Kuhmilchallergien mit 2 bis 3 Prozent die h&#228;ufigsten Nahrungsmittelallergien im fr&#252;hen S&#228;uglingsalter darstellen, sind herk&#246;mmliche S&#228;uglingsmilchnahrungen, v.a. in den ersten Lebenstagen und –monaten nicht als pr&#228;ventive Nahrung geeignet.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>© &#214;sterreichische Apotheker-Verlagsges.m.b.H.</p>
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