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	<title>aus der apotheke &#187; laborwerte</title>
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	<description>Blog aus der Apotheke</description>
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		<title>Labormedizin &#8211; meine inneren Werte</title>
		<link>http://www.aus-der-apotheke.info/2008/10/14/labormedizin-meine-inneren-werte/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 07:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apotheker</dc:creator>
				<category><![CDATA[wissen vom apotheker]]></category>
		<category><![CDATA[blutwerte]]></category>
		<category><![CDATA[laborwerte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Geheimnisvolle K&#252;rzel? So entschl&#252;sseln Sie die Botschaft Ihrer Blutwerte
Die Untersuchung des Blutes geh&#246;rt bei vielen Krankheiten zur Diagnose. Hier erfahren Sie, was hinter den Abk&#252;rzungen auf dem Laborbefund steckt, und in welchem Bereich die Werte liegen sollten.
 
Hinweis: Die genannten Werte k&#246;nnen in Abh&#228;ngigkeit vom Labor abweichen. 
 
Blutwerte:
 

Hb – H&#228;moglobin

 
Das ist der eisenhaltige Farbstoff der roten Blutk&#246;rperchen. [...]]]></description>
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<h2 class="wuboverhead">Geheimnisvolle K&#252;rzel? So entschl&#252;sseln Sie die Botschaft Ihrer Blutwerte</h2>
<p class="wubtext">Die Untersuchung des Blutes geh&#246;rt bei vielen Krankheiten zur Diagnose. Hier erfahren Sie, was hinter den Abk&#252;rzungen auf dem Laborbefund steckt, und in welchem Bereich die Werte liegen sollten.<br />
 <br />
<strong>Hinweis:</strong> Die genannten Werte k&#246;nnen in Abh&#228;ngigkeit vom Labor abweichen. <span id="more-122"></span><a href="http://www.aus-der-apotheke.info/wp-content/uploads/2008/10/13000686.jpg"><img class="size-medium wp-image-123 alignleft" title="13000686" src="http://www.aus-der-apotheke.info/wp-content/uploads/2008/10/13000686.jpg" alt="" width="170" height="190" /></a><br />
 <br />
<strong>Blutwerte:</strong><br />
 </p>
<ul>
<li><strong>Hb – H&#228;moglobin</strong></li>
</ul>
<p> <br />
Das ist der eisenhaltige Farbstoff der roten Blutk&#246;rperchen. Er bindet in den Lungen Sauerstoff, worauf das Blut hellrot wird. In den Zellen wird der Sauerstoff abgegeben und gegen Kohlendioxid eingetauscht. Das Blut nimmt wieder eine dunkelrote Farbe an und flie&#223;t zur&#252;ck zur Lunge. Zu wenig H&#228;moglobin deutet auf eine Blutarmut (An&#228;mie) hin.<br />
<strong>Normal:</strong> Frauen &#252;ber 12 g/dl; M&#228;nner &#252;ber 13 g/dl <br />
<strong> </strong></p>
<ul>
<li><strong><strong>Leukozyten – Wei&#223;e Blutk&#246;rperchen</strong></strong></li>
</ul>
<p><strong></strong><br />
<strong> </strong><br />
Ihre Hauptaufgabe ist es, Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Fremdk&#246;rper zu beseitigen. Von der „Blutpolizei“ gibt es viele Unterformen, die alle verschiedene Funktionen erf&#252;llen. Etliche Erkrankungen, wie etwa Entz&#252;ndungen oder Leuk&#228;mien, lassen die Leukozytenmenge ansteigen oder deutlich abfallen. Auch Stress und bestimmte Medikamente k&#246;nnen ihre Zahl beeinflussen.<br />
<strong>Normal:</strong> Erwachsene 4000 – 10.000/mm3 <br />
 </p>
<ul>
<li><strong>Thrombozyten – Blutpl&#228;ttchen</strong></li>
</ul>
<p> <br />
Die kleinsten Blutzellen spielen eine wichtige Rolle bei der Gerinnung. Bei einer blutenden Verletzung verklumpen sie und dichten damit das Gef&#228;&#223; ab. Ist ihre Zahl zu gering, steigt das Blutungsrisiko. Bei einem Zuviel an Thrombozyten k&#246;nnen gef&#228;hrliche Gerinnsel entstehen.<br />
<strong>Normal:</strong> 150.000 – 400.000/mm3 <br />
 <br />
<strong>Niere: <br />
</strong><br />
<strong> </strong></p>
<ul>
<li><strong>Kreatinin – Muskelstoff</strong></li>
</ul>
<p> <br />
Die Menge an Kreatinin im Blut zeigt dem Arzt, wie gut die Nieren funktionieren. Kreatinin stammt aus dem Abbau von Muskelzellen und wird normalerweise &#252;ber die Nieren ausgeschieden. Ist die Nierenfunktion jedoch eingeschr&#228;nkt, steigt der Kreatiningehalt im Blut.<br />
<strong>Normal:</strong> bis 1,1 mg/dl<br />
 <br />
<strong>Leber:</strong></p>
<p> <br />
Ist die Leber gesch&#228;digt, etwa infolge einer Virusentz&#252;ndung oder durch &#252;berm&#228;&#223;igen Alkoholkonsum, treten bestimmte Enzyme aus den Leberzellen ins Blut &#252;ber. <br />
 <br />
Sind die Leberwerte erh&#246;ht, kl&#228;rt der Arzt die Ursache mit weiteren Untersuchungen.<br />
 </p>
<ul>
<li><strong>GOT (auch AST genannt)</strong></li>
</ul>
<p><strong>   Normal:</strong> Frauen: bis 35 Units/l; M&#228;nner: bis 50 Units/l <br />
 </p>
<ul>
<li><strong>GPT (auch ALT genannt) </strong></li>
</ul>
<p><strong>   Normal:</strong> Frauen: bis 35 Units/l; M&#228;nner: bis 50 Units/l  <br />
 </p>
<ul>
<li><strong>Gamma-GT</strong></li>
</ul>
<p><strong>   Normal:</strong> Frauen: unter 39 Units/l; M&#228;nner: unter 66 Units/l<br />
 <br />
<strong>Schilddr&#252;se:</strong><br />
 <br />
Die Schilddr&#252;se produziert Hormone, die eine gro&#223;e Rolle im Stoffwechsel spielen. Zu viele davon (eine &#220;berfunktion) k&#246;nnen etwa Herzrasen und Durchfall ausl&#246;sen, eine Unterfunktion kann zu M&#252;digkeit und Gewichtszunahme f&#252;hren. <br />
 <br />
Um die Schilddr&#252;senfunktion zu &#252;berpr&#252;fen, bestimmt der Arzt auch die Konzentration des Steuerhormons TSH, das im Gehirn gebildet wird und empfindlich auf einen Anstieg oder Abfall seiner Mitspieler T3 und T4 reagiert.<br />
 </p>
<ul>
<li><strong>T3</strong></li>
</ul>
<p><strong>   Normal:</strong> 0,9 – 1,8 Mikrogramm/l <br />
 </p>
<ul>
<li><strong>T4</strong></li>
</ul>
<p><strong>   Normal:</strong> 55 – 110 Mikrogramm/l <br />
 </p>
<ul>
<li><strong>TSH</strong></li>
</ul>
<p><strong>   Normal:</strong> 0,4 – 4,0 μU/ml<br />
 <br />
<strong>Herz-Kreislauf:</strong></p>
<p> </p>
<ul>
<li><strong>Gesamtcholesterin – Blutfett</strong></li>
</ul>
<p> <br />
Cholesterin ist ein lebensnotwendiges Fett, das wir mit der Nahrung zu uns nehmen, das aber auch in der Leber gebildet wird. Der Arzt misst den Cholesterinspiegel in der Regel nicht, um eine Krankheit nachzuweisen, sondern um das Risiko f&#252;r Arteriensch&#228;den, f&#252;r eine Arteriosklerose, festzustellen.<br />
 <br />
Ein &#220;berschuss an Cholesterin im Blut f&#252;hrt – &#228;hnlich wie Bluthochdruck und ein erh&#246;hter Blutzucker – zur Arterienverkalkung. Damit steigt das Risiko f&#252;r Herzinfarkt und Schlaganfall.<br />
<strong>Normal:</strong> bis 200 mg/dl (5,2 mmol/l)</p>
<ul>
<li><strong>LDL – Das „b&#246;se“ Cholesterin</strong></li>
</ul>
<p> <br />
Bei einem zu hohen Cholesterin-Gesamtwert ben&#246;tigt der Arzt pr&#228;zisere Informationen &#252;ber das individuelle Risiko. Er l&#228;sst die Untergruppen bestimmen, wie das LDL (engl. low-density lipoprotein). Es gilt als „b&#246;se“, weil es das Risiko f&#252;r Gef&#228;&#223;verkalkungen erh&#246;ht. Es sollte so niedrig wie m&#246;glich sein. Wie niedrig, h&#228;ngt auch davon ab, ob der Patient bereits Gef&#228;&#223;sch&#228;den hat oder zus&#228;tzlich unter Diabetes oder Bluthochdruck leidet.<br />
<strong>Normal:</strong> &lt; 160 mg/dl (4,1 mmol/l)<br />
<strong>Bei Infarktrisiko:</strong> &lt; 130 mg/dl (3 – 4 mmol/l)<br />
<strong>Bei Diabetes, Herzkrankheit, Bauchaortenaneurysma:</strong><br />
&lt; 100 mg/dl (2,6 mmol/l) <br />
 </p>
<ul>
<li><strong>HDL – Das „gute“ Cholesterin</strong></li>
</ul>
<p> <br />
Diese Cholesterin-Untergruppe (engl. high-density lipoprotein) transportiert &#252;bersch&#252;ssiges Cholesterin aus dem Blut zur&#252;ck zur Leber. Das ist gut, denn dadurch sch&#252;tzt es die Gef&#228;&#223;w&#228;nde vor Ablagerungen.<br />
<strong>Normal:</strong> Frauen &gt; 45 mg/dl (&gt; 1,2 mmol/l); M&#228;nner &gt; 40 mg/dl (&gt; 1,0 mmol/l) <br />
 </p>
<ul>
<li><strong>Triglyzeride – Neutralfette</strong></li>
</ul>
<p> <br />
Triglyzeride sind ebenfalls Fette, die wir mit der Nahrung zu uns nehmen – der K&#246;rper kann sie aber auch aus Zucker und St&#228;rke herstellen. Vor allem in Verbindung mit erh&#246;hten LDL-Cholesterinwerten scheinen sie das Arterioskleroserisiko zu erh&#246;hen. Au&#223;erdem senken sie das „gute“ HDL.<br />
<strong>Normal:</strong> unter 150 mg/dl (&lt; 1,7 mmol/l)<br />
 <br />
<strong>Bauchspeicheldr&#252;se:</strong><br />
 </p>
<ul>
<li><strong>Glukose – Blutzucker</strong></li>
</ul>
<p> <br />
Zu viel Zucker im Blut deutet auf die Zuckerkrankheit hin, auf einen Diabetes mellitus. F&#252;r alle K&#246;rperzellen ist die Glukose, der Traubenzucker, ein wichtiger Energielieferant. Das Hormon Insulin schleust sie aus dem Blut in die Zelle. Fehlt das Insulin (wie beim Typ-1- Diabetes) oder sprechen die Zellen nicht ausreichend darauf an (wie beim Typ 2), steigt der Blutzuckerspiegel.<br />
<strong>Normal:</strong> n&#252;chtern unter 100 mg/dl (&lt; 5,6 mmol/l)<br />
<strong>Grenzwertig:</strong> n&#252;chtern 100 – 125 mg/dl ( 5,6 – 6,9 mmol/l) <br />
 </p>
<ul>
<li><strong>HbA1c – Blutzuckerged&#228;chtnis</strong></li>
</ul>
<p> </p>
<p>Die Glukose lagert sich an den Blutfarbstoff an. Der Anteil des verzuckerten H&#228;moglobins l&#228;sst sich messen. Das gibt dem Arzt einen Hinweis darauf, wie gut die Blutzuckerwerte eines Diabetikers in den vergangenen sechs bis acht Wochen eingestellt waren. Deshalb hei&#223;t HbA1c auch „Blutzuckerged&#228;chtnis“.<br />
<strong>Normal:</strong> 4 – 6 %<br />
<strong>Bei Diabetes:</strong> am besten unter 6,5 %<br />
 <br />
14.10.08, Senioren Ratgeber, Bildnachweis: PhotoDisc/RYF</p>
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