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	<title>aus der apotheke &#187; Mann</title>
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		<title>&#220;bergewicht: So nimmt Mann ab</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 08:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apotheker</dc:creator>
				<category><![CDATA[tipps vom apotheker]]></category>
		<category><![CDATA[abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>

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		<description><![CDATA[Di&#228;t? Blo&#223; nicht! Da winken fast alle M&#228;nner genervt ab. Ein neuer Ansatz l&#228;sst Pfunde genussvoll schwinden
Der Patient, der bei Professor Volker Pudel Rat suchte, hatte ein schwerwiegendes Problem: Als Polizist musste er 25 Kilo abnehmen – sonst lie&#223; ihn sein Chef nicht mehr im Streifenwagen fahren. Wie denn so ein Di&#228;t-Tag aussehe, wollte der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Di&#228;t? Blo&#223; nicht! Da winken fast alle M&#228;nner genervt ab. Ein neuer Ansatz l&#228;sst Pfunde genussvoll schwinden</p>
<p><img height="105" alt="27079612 (1)" src="http://www.aus-der-apotheke.info/wp-content/uploads/2008/11/270796121.jpg" width="90" align="left" />Der Patient, der bei Professor Volker Pudel Rat suchte, hatte ein schwerwiegendes Problem: Als Polizist musste er 25 Kilo abnehmen – sonst lie&#223; ihn sein Chef nicht mehr im Streifenwagen fahren. Wie denn so ein Di&#228;t-Tag aussehe, wollte der Mann von dem G&#246;ttinger Ern&#228;hrungspsychologen wissen. Der schrieb ihm f&#252;r Fr&#252;hst&#252;ck, Mittag- und Abendessen<br />
jeweils ein Rezept auf. F&#252;r den Patienten war damit das Gespr&#228;ch beendet.</p>
<p><span id="more-149"></span>
<p>Er verabschiedete sich. Und erschien erst drei Monate sp&#228;ter wieder in Pudels Praxis, diesmal tats&#228;chlich 25 Kilo leichter. Wie das denn gelungen sei, wollte der Ern&#228;hrungsexperte wissen. Und erhielt die Antwort: „Das haben Sie mir doch aufgeschrieben. Ich habe einfach jeden Tag genau das gegessen, was auf dem Zettel stand.“</p>
<p>Kein Witz, sondern, so Forscher Pudel, „m&#228;nnliches Abnehmverhalten in seiner Reinform“. Und das kommt ungef&#228;hr so daher: Di&#228;t ist peinlich, darf keinesfalls in der Gruppe stattfinden und ja nicht zu kompliziert sein – am besten macht man’s gar nicht. Bei einer repr&#228;sentativen Umfrage im Auftrag des Online-Portals GesundheitPro.de gaben denn auch drei von vier m&#228;nnlichen Befragten an, nie Di&#228;t zu machen. Bei Frauen sind es etwa die H&#228;lfte.</p>
<a href="http://www.apothekenbote.at/weg-mit-dem-speck.html"><img src="http://www.apothekenbote.at/images/categories/16.jpg" title="Abnehmhilfen bei apothekenbote.at"></a>
<p>Wenn M&#228;nner sich dann doch zum Abnehmen durchringen, dann „oft mit radikalen Ma&#223;nahmen und falsch“, beklagt Pudel. Klassisches Beispiel: der Polizist. Dann wird rigoros gefastet, alles gestrichen, was Spa&#223; macht. So hungern sich die Herren der Sch&#246;pfung zwar herunter – gelobt sei, was d&#252;nn macht. Aber danach fallen die meisten in alte, ungesunde Ern&#228;hrungsmuster zur&#252;ck. Und die Kilos siedeln sich hurtig wieder auf den Rippen an. Der Jo-Jo-Effekt l&#228;sst gr&#252;&#223;en.</p>
<p>„Langfristig lohnt sich nur eine Ern&#228;hrungsumstellung“, erkl&#228;rt Pudel. Das bedeutet: „Mehr Obst und Gem&#252;se, mehr Vollkornprodukte, weniger Fett, Zucker und Alkohol.“ Also leider weniger Bratwurst und Bier. Und das f&#228;llt M&#228;nnern oft schwer. Ern&#228;hrungsforscher wissen: M&#228;nner neigen in der Regel zu einem wesentlich ung&#252;nstigeren Ern&#228;hrungsverhalten „und lieben nun mal Fleisch und Fettes, w&#228;hrend Frauen Gem&#252;se und Kohlenhydrate bevorzugen“, erkl&#228;rt Pudel.</p>
<p>Von nun an nur noch M&#252;sli und Magermilch? Blo&#223; nicht! Dann fallen n&#228;mlich beim ersten Einbruch alle guten Vors&#228;tze. Pudel pl&#228;diert f&#252;r einen neuen Ansatz, „f&#252;r eine flexible, nicht f&#252;r eine rigide Kontrolle“. Also nicht: Ab heute nie mehr Schokolade. Sondern: Nur noch eine Tafel in der Woche.</p>
<p>
Dabei h&#228;tten es deutsche M&#228;nner dringend n&#246;tig, dauerhaft Gewicht zu verlieren. Mehr als 66 Prozent von ihnen gelten als &#252;bergewichtig, so der neueste Ern&#228;hrungsbericht der Bundesregierung. Zum Vergleich: Bei den Frauen sind es 50 Prozent. „Das K&#246;rperfett der M&#228;nner ist zudem viel gef&#228;hrlicher als das von Frauen“, erkl&#228;rt Pudel. Bei Ersteren setzt es sich n&#228;mlich &#252;berwiegend um den Bauch herum fest – und erh&#246;ht so das Risiko f&#252;r Stoffwechselerkrankungen. Frauen werden eher um H&#252;fte und Po herum pummelig – medizinisch betrachtet viel weniger riskant.</p>
<p>In einem Punkt haben es M&#228;nner aber leichter: Sie verf&#252;gen &#252;ber mehr Muskelmasse als Frauen, verbrauchen deshalb mehr Kalorien und nehmen auch viel rascher ab, erkl&#228;rt Martin H&#252;nerhoff, Pressesprecher der Firma Weight Watchers: „Wer sieht, wie die Pfunde purzeln, bringt deutlich mehr Motivation mit.“ Allerdings nur so lange, wie der Genuss nicht g&#228;nzlich auf der Strecke bleibt, warnt Ern&#228;hrungsforscher Pudel. Denn selbst der entschlossenste Kerl h&#228;lt freudlosen, knallharten Verzicht nicht ewig durch.</p>
<p>So kann jeder selbst entscheiden, wie er seine kleinen S&#252;nden verteilen will. „Wichtig ist, was wir &#252;ber die Jahre zu uns nehmen“, sagt Pudel. Wem es gelingt, am Tag auch nur 100 Kalorien (etwa eine Rippe Schokolade) einzusparen, der bringt am Ende des Jahres im Schnitt f&#252;nf Kilogramm weniger auf die Waage.</p>
<p>Eine wichtige S&#228;ule: Bewegung. Lumpige zwei Kilometer zu Fu&#223; schafft der Durchnittsdeutsche pro Woche. Eindeutig zu wenig. Deshalb fordert Pudel: „So oft wie m&#246;glich laufen, aufs Fahrrad, in den Garten. Gerade Alltagsbewegung bringt f&#252;r die Kalorienbilanz sehr viel.“</p>
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