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	<title>aus der apotheke &#187; Osteoporose</title>
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		<title>Osteoporose &#8211; Knochenschwund</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 07:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apotheker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[wissen vom apotheker]]></category>
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		<description><![CDATA[Knochenschwund kann dazu f&#252;hren, dass Knochen aus nichtigem Anlass brechen. Deshalb ist es wichtig, sein Risiko zu kennen und rechtzeitig vorzubeugen
W&#252;rde eines Tages tats&#228;chlich der erste Astronaut seinen Fu&#223; auf den Mars setzen, w&#228;re dieser gro&#223;e Schritt f&#252;r die Menschheit m&#246;glicherweise ein ziemlich schmerzhafter f&#252;r den Raumfahrer. Denn nach zwei Jahren Reise durchs Weltall h&#228;tte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Knochenschwund kann dazu f&#252;hren, dass Knochen aus nichtigem Anlass brechen. Deshalb ist es wichtig, sein Risiko zu kennen und rechtzeitig vorzubeugen</p>
<p>W&#252;rde eines Tages tats&#228;chlich der erste Astronaut seinen Fu&#223; auf den Mars setzen, w&#228;re dieser gro&#223;e Schritt f&#252;r die Menschheit m&#246;glicherweise ein ziemlich schmerzhafter f&#252;r den Raumfahrer. Denn nach zwei Jahren Reise durchs Weltall h&#228;tte er vermutlich ein ganz irdisches Problem, das sonst vor allem &#228;lteren Frauen zu schaffen macht: Osteoporose.</p>
<p><span id="more-157"></span></p>
<p>In der Schwerelosigkeit verliert der Knochen jeden Monat ein bis zwei Prozent seiner Masse – was das Risiko f&#252;r einen Knochenbruch deutlich erh&#246;ht. Allein in Deutschland leiden rund sieben Millionen Menschen unter Osteoporose. Rund 300.000 Knochenbr&#252;che j&#228;hrlich gehen auf das Konto dieser Krankheit. Br&#252;che, die nicht nur starke Schmerzen machen, sondern gerade bei &#228;lteren Menschen oft direkt in die Pflegebed&#252;rftigkeit f&#252;hren.</p>
<p>Stabiles Ger&#252;st</p>
<p>Das Innere der Wirbelk&#246;rper und die Enden der „R&#246;hrenknochen“ (z.B. Oberschenkel) bestehen aus einem dichten Ger&#252;st feiner, verzweigter B&#228;lkchen. Dieses Ger&#252;st ist so aufgebaut, dass es Krafteinwirkungen von au&#223;en optimal auff&#228;ngt. Bei der Osteoporose wird die Struktur des Ger&#252;stes allm&#228;hlich zerst&#246;rt. Mit der Zeit wird auch die harte Knochenrinde d&#252;nner. Die Folge: Der Knochen ist weniger belastbar und bricht leichter. Besonders anf&#228;llig f&#252;r osteoporosebedingte Br&#252;che sind die R&#252;ckenwirbel, der Oberschenkelhals und der Unterarm nahe dem Handgelenk.<br />
<a href="http://www.apothekenbote.at/gesund-und-vital/fuer-die-knochen.html"><img src="http://www.apothekenbote.at/images/product_images/info_images/3302_0.jpeg" title="Gesundes für die Knochen bei apothekenbote.at"></a><br />
Osteoporose bedeutet: Das feine Ger&#252;st der Knochenb&#228;lkchen wird zunehmend zerst&#246;rt, sodass die Knochen por&#246;s werden. Meist wird die Krankheit erst diagnostiziert, wenn Knochen pl&#246;tzlich ohne erkennbaren Grund oder bei nur geringf&#252;gigen Belastungen brechen.</p>
<p>Das Osteoporose-Risiko steigt mit dem Alter. Etwa ab dem 30. Lebensjahr verlieren die Knochen an Masse. Trotzdem bekommt nicht jeder im Alter br&#252;chige Knochen. Denn es spielen noch viele andere Faktoren eine Rolle, wom&#246;glich auch Diabetes.</p>
<p>Was die Knochen br&#252;chig macht:</p>
<p>Hormonmangel: Vier von f&#252;nf Osteoporose-Patienten sind Frauen. Sie erkranken nicht nur h&#228;ufiger, sondern im Durchschnitt auch etwa zehn Jahre fr&#252;her als M&#228;nner. Der Grund ist, dass in den Wechseljahren die Produktion des Geschlechtshormons &#214;strogen versiegt und damit der knochensch&#252;tzende Effekt des Hormons wegf&#228;llt. Die Produktion des m&#228;nnlichen Geschlechtshormons Testosteron, das ebenfalls vor Osteoporose sch&#252;tzt, geht im Alter zwar zur&#252;ck, allerdings nur langsam, so dass M&#228;nner eher selten an Osteoporose erkranken.</p>
<p>Gene: Wenn Eltern oder Gro&#223;eltern Osteoporose hatten, ist das eigene Risiko ebenfalls erh&#246;ht.</p>
<p>Kalzium- und Vitamin-D-Mangel: Kalzium ist das wichtigste Knochenmineral. Vitamin D f&#246;rdert die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm und die Mineraleinlagerung in den Knochen.</p>
<p>Alkohol und Rauchen: Rauchen verschlechtert die Durchblutung der Knochen und senkt au&#223;erdem den &#214;strogenspiegel. &#220;berm&#228;&#223;iger Alkoholkonsum f&#252;hrt unter anderem dazu, dass Kalzium &#252;ber die Nieren verloren geht.</p>
<p>Untergewicht: Untergewichtige Menschen haben oft einen Kalziummangel. Zum anderen sind die &#214;strogenspiegel h&#228;ufig erniedrigt, weil das Fettgewebe auch ein Speicher- und Produktionsort f&#252;r Sexualhormone ist.</p>
<p>Bewegungsmangel: Er l&#228;sst nicht nur Muskel-, sondern auch Knochenmasse schwinden. Denn dem Knochen fehlen der Zug und Druck der Muskeln, die seinen Aufbau f&#246;rdern.</p>
<p>Kortison: Eine lang dauernde Einnahme von Kortison, beispielsweise bei rheumatischen Erkrankungen oder wegen Lungenproblemen, kann den Knochenabbau f&#246;rdern und zu Osteoporose f&#252;hren.</p>
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		<title>Osteoporose &#8211; Diagnose und Behandlung</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 07:07:29 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Osteoporose]]></category>

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		<description><![CDATA[Knochenschwund kann man vorbeugen und auch gut behandeln. Zur Diagnose misst man die Dichte der Knochen
Wie viel Masse der Knochen verloren hat, l&#228;sst sich mithilfe einer Knochendichtemessung herausfinden. Eine erniedrigte Knochendichte bedeutet aber nicht zwangsl&#228;ufig, dass das Risiko f&#252;r Br&#252;che erh&#246;ht ist. F&#252;r die Entscheidung, ob und welche Therapie n&#246;tig ist, muss der Arzt das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Knochenschwund kann man vorbeugen und auch gut behandeln. Zur Diagnose misst man die Dichte der Knochen</p>
<p>Wie viel Masse der Knochen verloren hat, l&#228;sst sich mithilfe einer Knochendichtemessung herausfinden. Eine erniedrigte Knochendichte bedeutet aber nicht zwangsl&#228;ufig, dass das Risiko f&#252;r Br&#252;che erh&#246;ht ist. F&#252;r die Entscheidung, ob und welche Therapie n&#246;tig ist, muss der Arzt das individuelle Risiko seines Patienten f&#252;r einen Knochenbruch ber&#252;cksichtigen.</p>
<p><span id="more-156"></span>
<p>„Hatte jemand bereits einen osteoporosebedingten Bruch, ist immer eine medikament&#246;se Therapie erforderlich, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit weiterer Br&#252;che sehr hoch“, so Dr. Michael Pfeifer, Forschungsleiter am Institut f&#252;r klinische Osteologie in Bad Pyrmont. Es gibt eine Reihe verschiedener Substanzen, die die Bruchgefahr verringern. Dazu geh&#246;ren vor allem die sogenannten Bisphosphonate. Sie bremsen den Knochenabbau und senken das Bruchrisiko um bis zu 90 Prozent.</p>
<p>Kalzium und Vitamin D</p>
<p>Wer ein erh&#246;htes Osteoporoserisiko hat oder bereits erkrankt ist, sollte in jedem Fall auf eine ausreichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D achten. Empfohlen werden 1200 bis 1500 Milligramm Kalzium und 400 bis 1200 IE (Internationale Einheiten) Vitamin D pro Tag. Viel Kalzium steckt in Milchprodukten, Obst und Gem&#252;se, Vitamin D vor allem in fettem Seefisch.
 </p>
<p><a href="http://www.apothekenbote.at/gesund-und-vital/fuer-die-knochen.html"><img src="http://www.apothekenbote.at/images/product_images/info_images/634_0.jpg" title="Nährstoffe für die Knochen bei apothekenbote.at"></a><br />
Damit der K&#246;rper gen&#252;gend Vitamin D bilden kann, braucht er auch Sonnenlicht. Deshalb sollte man t&#228;glich eine halbe Stunde an die frische Luft gehen. Wer wenig nach drau&#223;en kommt oder sich unsicher ist, ob er gen&#252;gend Vitamin D und Kalzium zu sich nimmt, kann sich in der Apotheke beraten lassen und ein entsprechendes Pr&#228;parat einnehmen. K&#246;rperliche Aktivit&#228;t beugt Osteoporose vor und ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie.</p>
<p>Sie hilft nicht nur, Muskeln und Knochen zu st&#228;rken. Auch Koordination und Gleichgewichtssinn werden besser, was das Risiko f&#252;r St&#252;rze und Br&#252;che verringert. Wer bereits Osteoporose hat, fragt am besten seinen Arzt, welcher Sport infrage kommt. Gut geeignet ist beispielsweise sanftes Krafttraining mit einem Thera-Band.</p>
<p>Die Knochendichte messen</p>
<p>Eine Knochendichtemessung hilft dabei, Osteoporose fr&#252;h zu erkennen. Die weltweit verbreitetste Methode ist die DXA-Technik („Dual-R&#246;ntgen-Absorptiometrie“). Dabei werden meist Lendenwirbels&#228;ule und Oberschenkelhals ger&#246;ntgt, wobei die Strahlenbelastung relativ niedrig ist. Je geringer die Knochendichte ist, desto leichter k&#246;nnen die Strahlen den Knochen durchdringen. Angeboten wird die Untersuchung beispielsweise bei Orthop&#228;den. Die Kassen &#252;bernehmen die Kosten (etwa 40 Euro) aber nur nach Br&#252;chen ohne erkennbaren Grund. Die Ultraschallmessung der Knochendichte ist bislang nicht zuverl&#228;ssig genug, um die DXA ersetzen zu k&#246;nnen.</p>
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