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	<title>aus der apotheke &#187; Reiseapotheke</title>
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	<description>Blog aus der Apotheke</description>
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		<title>Reisedurchfall</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jan 2008 08:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apotheker</dc:creator>
				<category><![CDATA[tipps vom apotheker]]></category>
		<category><![CDATA[durchfall]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseapotheke]]></category>

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		<description><![CDATA[Reisedurchfall
Pl&#246;tzlicher Durchfall  ist ein nur allzu bekanntes Merkmal von Reisen in s&#252;dliche L&#228;nder.
Typischerweise macht sich Durchfall schon in der ersten Woche nach Ankunft im Urlaubsland unangenehm bemerkbar. Je nach Land ist jeder dritte oder gar jeder zweite Reisende davon betroffen. Besonders h&#228;ufig tritt diese unangenehme Begleiterscheinung in L&#228;ndern Mittel- und S&#252;damerikas, in Afrika und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisedurchfall<br />
</strong><em>Pl&#246;tzlicher Durchfall  ist ein nur allzu bekanntes Merkmal von Reisen in s&#252;dliche L&#228;nder.<br />
</em>Typischerweise macht sich Durchfall schon in der ersten Woche nach Ankunft im Urlaubsland unangenehm bemerkbar. Je nach Land ist jeder dritte oder gar jeder zweite Reisende davon betroffen. Besonders h&#228;ufig tritt diese unangenehme Begleiterscheinung in L&#228;ndern Mittel- und S&#252;damerikas, in Afrika und Asien auf. In der warmen Jahreszeit kann man sich diese Erkrankung jedoch auch in s&#252;deurop&#228;ischen L&#228;ndern zuziehen. <span id="more-31"></span><br />
<strong>Bakterien als Ausl&#246;ser<br />
</strong>In der &#252;berwiegenden Zahl der F&#228;lle sind Bakterien der Grund f&#252;r die Reise-Diarrh&#246;. Es handelt sich dabei um Keime, die den Darm befallen und Giftstoffe produzieren, die zur entz&#252;ndlichen Schwellung des Darmes f&#252;hren. Beg&#252;nstigt wird die Infektion vor allem durch Unachtsamkeiten beim Essen und Trinken und bei der K&#246;rperhygiene.<br />
<strong>Erste Behandlung<br />
</strong>Oberste Priorit&#228;t hat der Ausgleich des Wasser- und Salzverlustes. Zu empfehlen ist neben der Wasserzufuhr die gleichzeitige Aufnahme von Salz und Traubenzucker. Der Zucker erleichtert n&#228;mlich den Darmzellen die Aufnahme von verloren gegangenen Mineralstoffen. Eine fertige Elektrolytmischung darf daher besonders bei Fernreisen niemals in der Reiseapotheke fehlen. F&#252;r Kinder sollte daneben auch immer ein Karotten-Reisschleimprodukt zur Behandlung des Durchfalls mitgenommen werden!<br />
<strong>Tabletten als Diarrhoe-Stopp<br />
</strong>Je exotischer das Urlaubsland, desto gr&#246;&#223;er das Risiko f&#252;r eine Reisediarrhoe. Tabletten mit dem Wirkstoff Loperamid wirken wie ein chemisches Stopfmittel und beseitigen den Durchfall sofort. Sie haben allerdings keine heilende Wirkung – nach dem Urlaub sollte man daher unbedingt zum Arzt gehen, falls sich die Verdauung noch nicht normalisiert hat!<br />
<strong>Prophylaxe<br />
</strong>Entscheidend ist die konsequente Einhaltung der Hygieneregeln. Zur Prophylaxe und zur symptomatischen Behandlung geeignet sind vor allem Medikamente, die notwendige Darmbakterien enthalten. Diese „guten“ Bakterien k&#246;nnen sch&#228;dliche Krankheitserreger binden und ausscheiden, sowie deren Gifte unsch&#228;dlich machen! Auch diese Arzneimittel muss man aber rechtzeitig und &#252;ber mindestens 7 Tage einnehmen. F&#252;r Erwachsene gilt in der Regel 3&#215;1 Kapsel t&#228;glich, wonach 1 Packung mit 20 St&#252;ck auch nur f&#252;r 1 Person ausreicht!</p>
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		<title>Reisetipps</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jan 2008 13:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apotheker</dc:creator>
				<category><![CDATA[tipps vom apotheker]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseapotheke]]></category>

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		<description><![CDATA[Gut gesch&#252;tzt, wohin es auch gehen mag!
Reisen z&#228;hlt zu den angenehmen Seiten des Lebens, solange man nicht krank wird. Einige apothekerlichen Empfehlungen sollen dies verhindern helfen.
 Zeitverschiebung und Arzneimittel
Wer zu fixen Zeitpunkten sein Medikament einnehmen muss, ist von der Zeitverschiebung durch den Flug betroffen. Differenzen von 2 bis 3 Stunden haben dabei keinerlei Bedeutung. Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left">
<p class="Stil6 Stil7">Gut <span class="Stil8">gesch&#252;tzt</span>, wohin es auch gehen mag!</p>
<p class="vorspann">Reisen z&#228;hlt zu den angenehmen Seiten des Lebens, solange man nicht krank wird. Einige apothekerlichen Empfehlungen sollen dies verhindern helfen.</p>
<p class="vorspann"><span id="more-26"></span> <strong>Zeitverschiebung und Arzneimittel</strong><br />
Wer zu fixen Zeitpunkten sein Medikament einnehmen muss, ist von der Zeitverschiebung durch den Flug betroffen. Differenzen von 2 bis 3 Stunden haben dabei keinerlei Bedeutung. Bei gr&#246;&#223;eren Verschiebungen – im Maximalfall 12 Stunden – h&#228;ngt es von der Art der verwendeten Arzneimittel ab, ob die Einnahme am Urlaubsort zur Ortszeit Probleme macht.<br />
<a href="http://www.aus-der-apotheke.info/blog/wp-content/uploads/2008/01/inpe0794.gif" onclick="return false;" title="Direkter Link zu der Datei"><img src="http://www.aus-der-apotheke.info/blog/wp-content/uploads/2008/01/inpe0794.thumbnail.gif" alt="Flugzeug" align="left" height="113" width="171" /></a> Hormonelle Kontrazeptiva: Die »Pille« sollte grunds&#228;tzlich regelm&#228;&#223;ig genommen werden, wobei zeitliche Abweichungen je nach verwendetem Hormon tolerierbar sind. Bei der sogenannten »Minipille« (sie weist eine sehr niedrige Hormondosis auf) darf der Einnahmezeitpunkt h&#246;chstens um 3 Stunden verschoben werden, sonst leidet der Konzeptionsschutz. Bei den kombinierten Pillen mit Gestagen- und &#214;strogenkomponenten bleibt hingegen eine um 12 Stunden verschobene Einnahme ohne negative Folgen. Da die Zeitverschiebung grunds&#228;tzlich nicht mehr als 12 Stunden betragen kann, ergibt sich bei diesen Pr&#228;paraten kein Handlungsbedarf. Man kann sie also am Ferienort zur gewohnten Uhrzeit einnehmen. Wenn die Zeitverschiebung mehr als 3 Stunden betr&#228;gt ,muss bei der Minipille 12 Stunden nach der letzten Einnahme eine Extra-Einnahme erfolgen. F&#252;r den Fall von Einnahmefehlern ist es g&#252;nstig, sich vom Arzt vorsorglich die »Notfallpille« verordnen zulassen. Sie nimmt Einfluss auf die Einnistung des befruchteten Eies, vorausgesetzt man wendet sie innerhalb von 24 bis 72 Stunden nach dem Verkehr an.</p>
<p class="fliess">Den meisten Menschen macht schon die Auswahl des Reisezieles und die Planung Spa&#223;. Je n&#228;her dann der Tag der Abreise kommt, umso mehr steigt die Spannung und ein Hochgef&#252;hl stellt sich ein, zugleich aber auch die Sorge, ob wohl alles so klappen wird wie geplant und ob nichts vergessen wurde. Damit nun der Urlaub zufriedenstellend verl&#228;uft, ist in gesundheitlicher Hinsicht einiges zu beachten, wobei das Reiseziel und das Alter des Reisenden eine entscheidende Rolle spielen.</p>
<p class="fliess"><strong>Empfehlungen f&#252;r Fernreisen</strong><br />
Die Empfehlungen richten sich nach dem Reiseziel, der Reisedauer, Alter und Gesundheitszustand. Einige Beispiele sind angef&#252;hrt, f&#252;r andere Fragen empfehlen wir die kostenlose Reiseberatung der Apotheken in Anspruch zu nehmen.</p>
<h3> Venenbeschwerden</h3>
<p class="fliess"> Dauert eine Reise l&#228;nger als 4 Stunden und liegen Krampfadernbeschwerden vor, dann besteht die einfachste Gegenma&#223;nahme in der Befolgung einer Reihe von Verhaltensregeln und dem Tragen von St&#252;tzstr&#252;mpfen, welche verhindern, dass sich die Venen im Sitzen erweitern und das Blut in den Beinen versackt. Bei besonders disponierten Personen wie<br />
<img src="http://www.apoverlag.at/DieApotheke/permanent/p_q_orange.gif" height="8" width="8" /> Schwangeren,<br />
<img src="http://www.apoverlag.at/DieApotheke/permanent/p_q_orange.gif" height="8" width="8" /> Personen mit famili&#228;rer Thromboseneigung,<br />
<img src="http://www.apoverlag.at/DieApotheke/permanent/p_q_orange.gif" height="8" width="8" /> Raucherinnen, die auch die Pille verwenden,<br />
<img src="http://www.apoverlag.at/DieApotheke/permanent/p_q_orange.gif" height="8" width="8" /> Frauen und M&#228;nner, die fr&#252;her eine Venenthrombose erlitten haben,<br />
<img src="http://www.apoverlag.at/DieApotheke/permanent/p_q_orange.gif" height="8" width="8" /> Rekonvaleszente nach gr&#246;&#223;eren Operationen (bis zu 2 Monate zur&#252;ckliegend)<br />
<img src="http://www.apoverlag.at/DieApotheke/permanent/p_q_orange.gif" height="8" width="8" /> Frauen unter Hormonersatzbehandlung und<br />
<img src="http://www.apoverlag.at/DieApotheke/permanent/p_q_orange.gif" height="8" width="8" /> Personen mit bestehender Veneninsuffizienz<br />
ist es sinnvoll, Prophylaxema&#223;nahmen zu setzen. Im einfachsten Fall wird man w&#228;hrend des Fluges &#246;fters aufstehen und ein paar Schritte gehen, im Sitzen die Zehenspitzen jeweils 20 mal Richtung Schienbein anziehen und danach den Fu&#223; ganz durchstrecken, viel Wasser trinken, um der Bluteindickung entgegen zu wirken und keine Schlafmittel verwenden, die einen bewegungslos sitzen lassen. Bei h&#246;herem Risiko steht das rezeptpflichtige niedermolekulare Heparin zur Verf&#252;gung, das man sich vor dem Hin- und R&#252;ckflug selbst in die Bauchunterhaut spritzen kann und das zuverl&#228;ssig vor Thrombosen sch&#252;tzt.<br />
Wer es einmal ausprobiert hat wird gerne immer wieder einen St&#252;tzstrumpf anziehen, weil er das Anschwellen der Waden verhindert. Geeigneter sind die medizinischen Kompressionsstr&#252;mpfe. Klasse I-Vertreter &#252;ben einen h&#246;heren Druck als die St&#252;tzstr&#252;mpfe aus, sind aber trotzdem leicht anzuziehen und dr&#252;cken nicht. Eine andere M&#246;glichkeit, um das Anschwellen zu verhindern, besteht in der Einnahme von pflanzlichen Venenmitteln auf Rosskastanien- oder Weinlaubbasis (zum Beispiel <a href="http://www.apothekenbote.at/gesund-und-vital/fuer-die-beine/p681_antistax-creme-100g.html" title="Antistax Creme">Antistax Creme</a>). Man muss allerdings mindestens 10 Tage vor dem Flug mit der Einnahme beginnen, weil sich der Effekt nur langsam einstellt.</p>
<h3>Reisekrankheit</h3>
<p class="fliess"> Fliegen Kinder mit, sollte man sich gegen das Auftreten von &#220;belkeit und Erbrechen im Rahmen der Reisekrankheit wappnen, daher vor Reisebeginn mit der Einnahme beginnen und sie w&#228;hrend der Reise im vorgeschriebenen Abstand fortsetzen. F&#252;r kleinere Kinder eignen sich hom&#246;opathische Tropfenpr&#228;parate, &#228;lteren kann ein Reise-Kaugummi helfen und f&#252;r Erwachsene stehen entsprechende Tabletten oder Dragees zur Verf&#252;gung. Es lohnt sich, hier den Apotheker bei der Auswahl um Rat zu fragen. Wer &#252;brigens beim Landeanflug &#246;fters an »verschlagenen« Ohren leidet, kann sich etwa 30 Minuten vorher mit den handels&#252;blichen abschwellenden Nasentropfen oder -sprays behandeln. Sie machen den Druckausgleich schmerzlos. Dies gilt insbesondere auch f&#252;r jene, welche einen Flug »verschnupft« antreten.<br />
Kleinkinder sollte man beim Abheben sowie beim Landeanflug aus der Flasche trinken lassen. Sie f&#252;hren durch das Schlucken den Druckausgleich durch.</p>
<h3>Akuter Brechdurchfall</h3>
<p>In keiner Reiseapotheke d&#252;rfen die entsprechenden Medikamente gegen Brechdurchfall fehlen, denn die H&#228;lfte der Reisenden erleidet w&#228;hrend des Urlaubsaufenthaltes mindestens einmal einen argen Durchfall. Den soll man gew&#228;hren lassen, sofern man nicht gerade im Autobus zu sitzen hat, weil mit dem Durchfall auch die verursachenden Erreger abtransportiert werden. Besser als jede stopfende Ma&#223;nahme ist daher die Zufuhr von Wasser, Zucker und Mineralstoffen in Form eines in Wasser aufl&#246;sbaren Granulates. Die spezielle Zusammensetzung erm&#246;glicht den raschen Ersatz der verlorenen Fl&#252;ssigkeit samt Salze – und man wird in kurzer Zeit kr&#228;ftem&#228;&#223;ig wieder hergestellt sein. Insbesondere Kinder profitieren wegen ihres noch labilen Wasserhaushaltes davon. F&#252;r Erwachsene gibt es Medikamente mit dem Wirkstoff »Loperamid«, welcher die schmerzhaften Darmbewegungen d&#228;mpft und die Stuhlfrequenz herabsetzt. Die entsprechenden Pr&#228;parate sind allerdings mit gewissen Anwendungseinschr&#228;nkungen versehen. Kindern kann mit getrockneten Heidelbeeren geholfen werden. Achtung bei Durchfall bei S&#228;uglingen und Kleinkindern: Ihnen wird der Fl&#252;ssigkeits- und Elektrolytverlust rasch gef&#228;hrlich.<br />
Bei bakterieller Durchfallursache greifen die &#196;rzte immer wieder auf Antibiotika zur&#252;ck. Da in unterentwickelten L&#228;ndern solche Medikamente oft gef&#228;lscht werden – Untersuchungen der WHO haben gezeigt, dass jedes zweite »originale« Medikament minderwertig oder gef&#228;lscht war – empfiehlt sich die vorsorgliche Mitnahme von zu Hause. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt &#252;ber Reiseland und Risiko, damit er ggf. ein Rezept ausstellt, das Sie vor der Reise in Ihrer Apotheke einl&#246;sen k&#246;nnen.</p>
<h3>Die liebe Haut</h3>
<p>Tropenaufenthalte sind f&#252;r die Haut kein Honiglecken, denn das Freizeitverhalten f&#252;hrt meist zu einer extremen Mehrbelastung. Das beginnt mit dem ausgiebigen Sonnenbaden, setzt sich mit der Hautentfettung durch langes Pritscheln im Meer oder Pool fort und kann im Kontakt mit allerlei Getier und fremden Pflanzen seinen H&#246;hepunkt finden. Ein juckender Ausschlag kann eine der Folgen sein. Sonnenschutzmittel mit dem Hauttyp entsprechenden Sonnenschutzfaktor (mindestens 15) sind eine »Versicherung« gegen den Sonnenbrand. Klein- und Vorschulkinder sch&#252;tzt man zus&#228;tzlich mit UV- dichten Leibchen und H&#252;ten, wenn sie am Strand stundenlang spielen wollen. Ihre Haut ist n&#228;mlich empfindlicher als jene von Erwachsenen und es ist mittlerweile gesichert, dass die UV-Belastung im Kindes- und Jugendalter f&#252;r das Hautkrebsrisiko im sp&#228;teren Leben ma&#223;gebliche Bedeutung hat. Wasserfeste Sonnenschutzmittel sind entgegen ihrem Namen nicht absolut wasserfest, ein Nachcremen ist daher immer sinnvoll. Wer leicht zu Allergien neigt ist mit unparf&#252;mierten Sonnenschutzmitteln mit physikalischen statt chemischen Sonnenfiltern besser bedient. Die darin enthaltenen Mikropigmente (Zink- oder Titanoxid) dringen nicht in die Haut ein und wirken daher auch nicht allergen. Ein eigenes Kapitel stellt die fehlerhafte Anwendungen von Sonnenschutzmitteln dar. Erstens soll man sich etwa 30 Minuten vorher, also am besten im Zimmer und nicht am Strand, eincremen und zweitens verwenden die meisten viel zu wenig davon. Im Durchschnitt tragen die Tester die doppelte bis dreifache Menge auf wie ein Durchschnittsverbraucher! Man soll daher nicht sparen, zumal jedes Mittel ein Ablaufdatum hat und im angebrochenen Zustand in der n&#228;chsten Saison wahrscheinlich sowieso verdorben ist.<br />
Die Mittagszeit sollte – vor allem mit Kindern – im Schatten, am besten im Zimmer bei einer kleinen Siesta, verbracht werden.<br />
Bei Insektenstich, Nesselausschlag, Hautr&#246;tung und Sonnenallergien d&#228;mpft ein antihistaminh&#228;ltiges Gel den Juckreiz und die R&#246;tung. Die Mitnahme lohnt sich immer. Wer im Hotelzimmer einen K&#252;hlschrank besitzt kann das Gel dort aufbewahren und hat den Vorteil einer intensiven K&#252;hlung bei der Anwendung. Bei Salben k&#246;nnte es im gek&#252;hlten Zustand hingegen Probleme mit dem Ausdr&#252;cken geben.<br />
Nat&#252;rlich ist es besser man wird gar nicht gestochen oder gebissen. Repellentien verhindern, dass sich Insekten auf der Haut niederlassen. Sie geh&#246;ren in den Tropen zum Bestandteil der Malariaprophylaxe und helfen au&#223;erdem so manche Insektenallergie zu vermeiden. Was nur wenige wissen: Repellentien verringern bei gleichzeitiger Verwendung von Sonnenschutzmitteln deren Schutzwirkung!</p>
<h3>Schutzimpfungen</h3>
<p>Schutzimpfungen sind ein hei&#223;es Eisen, nicht wegen der Wirksamkeit und Vertr&#228;glichkeit – die ist gesichert –, sondern wegen des rechtzeitigen Impfzeitpunktes. Denn erst wenn die vorgeschriebene Wartezeit verstrichen ist, kann mit einem sicheren Impfschutz gerechnet werden. Bei »Last minute«-Reisen reicht der Zeitabstand zwischen Impfung und Reisebeginn meist nicht mehr aus und das Risiko eine Tropenkrankheit zu erleiden nimmt zu, wobei das tats&#228;chliche Risiko je nach Art der Reise unterschiedlich ist. Die Liste der Erkrankungen reicht von Malaria, Gelbfieber, Typhus, Cholera, Japan-B-Encephalitis, Tollwut, bis zum Dengue-Fieber, um nur die h&#228;ufigsten zu nennen.<br />
In den Apotheken gibt es Auskunft f&#252;r welches Land und bei welchem Reisestil welche Schutzimpfungen sinnvoll sind und wann sie begonnen werden m&#252;ssen. Sp&#228;testens vor der Buchung im Reiseb&#252;ro sollten Sie sich danach erkundigen. Dazu muss man wissen, dass die Reiseb&#252;ros aus eigenem Interesse nur jene Schutzimpfungen nennen, die f&#252;r die Einreise in das Urlaubsland beh&#246;rdlich vorgeschrieben sind, aber nicht jene, die Sie dort vor Infektionen sch&#252;tzen. Schlie&#223;lich w&#252;rden sie sich regresspflichtig machen, wenn der Urlauber nicht in das entsprechende Land einreisen darf.</p>
<h3>Haltbarkeit</h3>
<p>Darunter verstehen wir Apotheker einerseits die mechanische Belastbarkeit, andererseits die Laufdauer eines Medikamentes, d.h. das Ablaufdatum. Beides kann bei Reisen eine Rolle spielen.<br />
Grunds&#228;tzlich ist die Mitnahme von Tabletten oder Dragees besser als von Tropfen oder S&#228;ften, deren Beh&#228;lter leichter zu Bruch gehen k&#246;nnen. Wer in die Tropen f&#228;hrt, muss damit rechnen, dass seine mitteleurop&#228;ischen Arzneimittel nicht f&#252;r diese Klimazone konzipiert wurden. Das kann sich bei Z&#228;pfchen durch Erweichen und bei den stark wasserh&#228;ltigen Cremen durch Zersetzungserscheinungen bemerkbar machen. Salben sind daf&#252;r weniger anf&#228;llig. Diabetiker m&#252;ssen nat&#252;rlich einen Insulinvorrat mitnehmen, der bei maximal 8°C zu lagern w&#228;re. Geschieht dies bei einer Durchschnittstemperatur von 20°C (in den Tropen wird es nachts auch k&#252;hl) vermindert sich die Laufzeit h&#246;chstens um den Faktor 7. Das sollte f&#252;r einen vierzehnt&#228;gigen bis dreiw&#246;chigen Aufenthalt ausreichen. Thermolabile Arzneimittel sollen nach einer Reise in hei&#223;e Klimazonen aber grunds&#228;tzlich nicht weiter verwendet werden.<br />
Arzneimittel werden am besten im Handgep&#228;ck bef&#246;rdert, denn in der Kabine herrschen einigerma&#223;en konstante Bedingungen. Sonst kann es bei der Flugh&#246;he von 10.000 Metern und dem dort herrschenden niedrigen Luftdruck passieren, dass Blister undicht werden, wodurch feuchtigkeitsempfindliche Granulate oder Tabletten durch den nun ungehinderten Zutritt von Luftfeuchtigkeit verderben k&#246;nnen.</p>
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		<title>Gesund durch den Sommer</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jan 2008 13:23:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apotheker</dc:creator>
				<category><![CDATA[tipps vom apotheker]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseapotheke]]></category>
		<category><![CDATA[Verletzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele n&#252;tzen den Haupturlaub f&#252;r eine ersehnte Fernreise, Andere wollen sich vielleicht in dieser Zeit st&#228;rker mit ihren Hobbies in der freien Natur besch&#228;ftigen und Dritte setzen lieber auf heimatlichen Aktivurlaub, als sich den M&#252;hen eines Charterfluges zu unterziehen. Was sollten Sie nun in der Freizeit dabei haben, um f&#252;r alle gesundheitlichen Eventualit&#228;ten ger&#252;stet zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele n&#252;tzen den Haupturlaub f&#252;r eine ersehnte Fernreise, Andere wollen sich vielleicht in dieser Zeit st&#228;rker mit ihren Hobbies in der freien Natur besch&#228;ftigen und Dritte setzen lieber auf heimatlichen Aktivurlaub, als sich den M&#252;hen eines Charterfluges zu unterziehen. Was sollten Sie nun in der Freizeit dabei haben, um f&#252;r alle gesundheitlichen Eventualit&#228;ten ger&#252;stet zu sein?</p>
<p><span id="more-22"></span></p>
<p>Gerade im Urlaub und bei der Freizeitgestaltung wird auf Naheliegendes meist vergessen. Welcher Stellenwert der Mitnahme von Medikamenten und Artikeln aus der Apotheke einzur&#228;umen ist, wird wohl von der pers&#246;nlichen Verfassung und dem Alter des Betreffenden abh&#228;ngen. Denn Klein- und Schulkinder sowie die Gruppe der &#228;lteren Menschen haben sicherlich anderen Bedarf, als ein trainierter Freizeitsportler zwischen 25 und 40 Jahren.</p>
<h3>Zur Grundausstattung</h3>
<p><a href="http://www.aus-der-apotheke.info/blog/wp-content/uploads/2008/01/fam_160.jpg" onclick="return false;" title="Direkter Link zu der Datei"><img src="http://www.aus-der-apotheke.info/blog/wp-content/uploads/2008/01/fam_160.thumbnail.jpg" alt="Familie Sommer" align="left" height="116" width="160" /></a>Zur Grundausstattung jeder Freizeit- und Urlaubsapotheke z&#228;hlen Medikamente und Medizinprodukte, die mit der Behandlung von Verletzungen zu tun haben. Die Haut und der Bewegungsapparat stehen dabei im Mittelpunkt.</p>
<h4>Hilfe f&#252;r»geschundene« Haut</h4>
<p>Hautverletzungen und Sonnenbrand sind die h&#228;ufigsten Folgeerscheinungen eines verungl&#252;ckten Sommertages. Prinzipiell erfolgt die Wundbehandlung immer in drei Schritten:<br />
An erster Stelle steht die Wundreinigung. Kleine nicht zu tiefe Schnittwunden l&#228;sst man einfach ausbluten. Gr&#246;&#223;ere Wunden, insbesondere Sch&#252;rfwunden geh&#246;ren aber gereinigt. Im einfachsten Fall gen&#252;gt dazu das mehrere Minuten dauernde Sp&#252;len der Wunde mit kaltem Trinkwasser aus der Wasserleitung. Es ist bak teriologisch am unbedenklichsten.<br />
Im zweiten Schritt wird mit einem nichtalkoholischen Desinfektionsmittel desinfiziert. Alkohol ist f&#252;r die Haut- und H&#228;nde desinfektion nur dann notwendig, wenn auf der intakten Haut Mikroorganismen in kurzer Zeit vernichtet werden sollen, wie z.B. vor einer Injektion oder einem chirurgischen Eingriff.<br />
An letzter Stelle der sachgerech ten Wundversorgung steht die Wundabdeckung zum mechani schen und bakteriellen Schutz.<br />
Als Wunddesinfektionsmittel kommen nur solche auf w&#228;ssriger Basis in Frage. Sie brennen nicht und vermeiden eine toxische Irritation der Wunde.<br />
Die Pr&#228;paratepalette reicht von »Polyvidon Jod« bei Verbrennungen und Sonnenbrand bis zu »Chlorhexidin« als universell verwendbaren keimhemmenden Wirkstoff in diversen Salben, Cremen und L&#246;sungen.</p>
<p><strong>Richtig abdecken</strong><br />
Zur Wundabdeckung gibt es eine ganze Palette von Materialien, wie z.B. den Wundschnellverband als klassisches »Heftpflaster« mit Wundauflage. Die Auflage soll Blut und Wundsekret aufnehmen, aber nicht mit der Wundkruste verkleben. Statt Baumwollmull enthalten moderne Wundauflagen deswegen eine permeable Membran, die den Saugk&#246;rper von der Wundoberfl&#228;che trennt und die deshalb nicht zum Kleben neigt.<br />
Metallinisierte Wundauflagen besitzen ein Vlies, das hauchd&#252;nn mit Silber oder Aluminium bedampft ist. Dank der Oberfl&#228;chencharakteristik kleben sie selbst auf gro&#223;en oberfl&#228;chlichen Sch&#252;rfwunden nicht, wahrlich ein Segen.<br />
Zus&#228;tzlich wirken die abgegebenen Silberionen keimt&#246;tend. Fl&#252;ssige Pflaster zum Aufspr&#252;hen haben den Vorteil der einfachen Applikationsweise ohne der Gefahr einer mechanischen Wundreizung. Sie fixieren aber ggf. den Schmutz bei nicht vollst&#228;ndiger Wundreinigung. Wundsalben sollen nicht auf frische Wunden aufgetragen werden, sondern erst nach Krustenbildung. Salbenvliese, d.h. ein Vlies mit aufgetragener Wundsalbe, beschleunigt die prim&#228;re Wundheilung und erleichtert den Verbandswechsel.<br />
Wundsalben mit einem Antiseptikum oder Antibiotikum sind diesbez&#252;glich besonders wirkungsvoll. Ein Sonderfall ist die »feuchte« Wundheilung bei der die verwendeten Materialien an der Wundoberfl&#228;che spezielle Feuchtigkeitsverh&#228;ltnisse schaffen. In der Folge heilt die Wunde ohne Schorfbildung ab. Das gro&#223;e Angebot an verschiedenen Materialien und Wirkstoffen zur Wundbehandlung l&#228;sst zwar keine W&#252;nsche offen, erschwert aber die Auswahl. Schildern Sie deshalb in der Apotheke Ihre speziellen W&#252;nsche und Vorstellungen und Ihr Apotheker wird Ihnen die passende L&#246;sung vorschlagen.</p>
<p><strong>Wenn’s brennt</strong><br />
Brandwunden werden in mehrere Stadien gegliedert:<br />
Im ersten Stadium ist der thermische Schaden auf die oberste Hautschicht begrenzt. Die Haut erscheint ger&#246;tet, sie hitzt und spannt. Als typisches Beispiel gelten leichter Sonnenbrand und kurzfristiger Kontakt mit hei&#223;er Fl&#252;ssigkeit oder Flammen. Ab 56°C setzt eine Zerst&#246;rung des k&#246;rpereigenen Eiwei&#223; mit nach folgendem Gewebeschaden ein. Der K&#246;rper repariert diesen ohne Narbenbildung.<br />
Im zweiten Stadium tritt nach der Hitzeeinwirkung verst&#228;rkt Fl&#252;ssigkeit aus den Zellen aus und bildet die bekannten gef&#252;ll ten Brandblasen, w&#228;hrend<br />
im dritten bis vierten Verbrennungsstadium wei&#223;lich trocke nes, mit schw&#228;rzlichem Schorf bedecktes Gewebe zur&#252;ck bleibt. Weil dann auch die Ner venendigungen zerst&#246;rt sind treten keine Schmerzen auf.</p>
<p>Eine rasche Kaltwasserbehandlung sollte unbedingt durchgef&#252;hrt werden. Das Motto f&#252;r die K&#252;hlung lautet dabei: je fr&#252;her und je l&#228;nger, desto besser! Eine Erstma&#223;nahme am Unfallort ist die rasche und nachhaltige Abk&#252;hlung der betroffenen K&#246;rperstelle. Man h&#228;lt z.B. die verbr&#252;hte Hand oder den Fu&#223; mindestens 10 bis 15 Minuten unter flie&#223;endes Wasser (10–20°C), oder bedeckt bei Verbrennungen am Rumpf den Patienten mit kalt getr&#228;nkten T&#252;chern. Wichtig: alle 2 bis 3 Minuten gegen k&#252;hlere auswechseln! Flie&#223;endes kaltes Wasser wird &#252;brigens auf die Dauer von Hitzeopfern nicht toleriert.</p>
<p>Um eine Unterk&#252;hlung des ganzen K&#246;rpers zu vermeiden sollen die nicht betroffenen Partien eher warm gehalten werden. Die Bedeutung der K&#252;hlung liegt darin, dass die Haut ein schlechter W&#228;rmeleiter ist und dass daher im Verbrennungsgebiet die sch&#228;dliche Hitze noch lange nachwirkt, auch wenn schon l&#228;ngst kein Kontakt mit der sch&#228;digenden W&#228;rmequelle besteht. Im Falle von Sonnenbrand ohne Blasenbildung kann man sich auf eine k&#252;hlende Wund- und Heilcreme (z.B. Bepanthen®, Vitawund®) beschr&#228;nken und bei Bedarf gegen den qu&#228;lenden Juckreiz noch ein Antihistaminika-Gel (z.B. Fenistil®) einsetzen. Zahlreich angebotene »After-sun«–Produkte f&#246;rdern die Regeneration der gereizten Haut.</p>
<p>Trotzdem sollte man sich am Folgetag im Schatten aufhalten und nat&#252;rlich ein Sonnenschutzmittel mit h&#246;herem Lichtschutzfaktor verwenden.<br />
Als Faustregel gilt bei Verbrennungen zweiten Grades wenn sie &#252;ber die Fl&#228;che eines Handtellers hinaus gehen, oder<br />
die sensiblen K&#246;rperstellen wie Gesicht oder Genitalien betreffen,<br />
sofort &#228;rztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Brandblasen soll man wegen der Infektionsgefahr nur mit sterilen Kan&#252;len aufstechen. Nach der Entleerung verbleibt die Haut an Ort und Stelle. Man bedeckt sie mit einer leicht verteilbaren antiseptischen Salbe und legt zum Schutz einen Verband an. Umfangreiche und schwere Verbrennungen sind mit massiven Verlusten von K&#246;rperfl&#252;ssigkeit und Proteinen verbunden, die bis zum Verbrennungsschock reichen k&#246;nnen. So rasch wie m&#246;glich die Rettung rufen!</p>
<p><strong>Beim Sport »PECH« gehabt?</strong><br />
Unter diesem K&#252;rzel versteckt sich nicht die H&#228;me unsportlicher Zeitgenossen, sondern die ersten Buchstaben von<br />
Pause<br />
Eis<br />
Compression und<br />
Hochlagern.<br />
als Behandlungsprinzip bei stumpfen Verletzungen. Wer sich beim Sport ein Gelenk verstaucht oder einen Schlag auf die Muskulatur bekommt, wird nur selten Eis bei sich haben, aber vielleicht Wasser in der N&#228;he finden, mit dem man 10 bis 15 Minuten intensiv k&#252;hlen kann, bevor ein Druckverband mit einer breiten elastischen Binde angelegt wird. Effektiver sind sogenannte » <a href="http://www.apothekenbote.at/product_info.php?info=p115_Eis-Spray-Ratiopharm.html" target="_blank">»Vereisungssprays«</a>. Sinn und Zweck dieser Ma&#223;nahmen ist es, den Entz&#252;ndungsprozess und damit die Schwellung zu verlangsamen. Den gleichen Effekt bewirkt eine Hochlagerung der betroffenen Extremit&#228;t.</p>
<p>Im Anschluss an die Erstversorgung kommen schmerzstillende und entz&#252;ndungshemmende Einreibungen in Betracht. Sogenannte Hydrogele enthalten wie Cremen Wasser und k&#252;hlen daher effektiver als Salben. Die betroffene K&#246;rperstelle reibt man sanft mehrmals t&#228;glich ein. Alternativ kann man auch schmerz- und entz&#252;ndungslindernde Wirkstoffe in Sprayform auftragen. Es gibt sie z.B. bei »Indometacin«, »Ketoprofen« und »Etofenamat«. Als besonders effektiv haben sich n&#228;chtliche Okklusivverb&#228;nde erwiesen. Dabei tr&#228;gt man von der Creme, oder dem Gel messerr&#252;ckendick auf die Haut auf und deckt mit einer Frischhaltefolie ab. Schlie&#223;lich fixiert man das Ganze mit einem Verband. Salben eignen sich unter dem Verband wegen ihrer Hautfreundlichkeit besser, alkoholh&#228;ltige Gele reizen n&#228;mlich unter diesen Bedingungen die Haut. Ein handels&#252;bliches Medikament nach diesem Konzept enth&#228;lt »Diclofenac-Epolamin« als Wirkstoff und dient als ein fertiges Pflaster zum Aufkleben an der schmerzhaften Stelle. Mit der Grundausstattung  sollte man bei Sport und Spiel, im Garten und auf Reisen sein Auslangen finden. Je nach den pers&#246;nlichen Umst&#228;nden sind Erg&#228;nzungen vorzunehmen. Fahren z.B. Kinder mit, wird mit gef&#228;hrlichen Gegenst&#228;nden hantiert, sind alle gegen Wundstarrkrampf geimpft?</p>
<h2><a title="00000097db0d20508" name="00000097db0d20508"></a>Reisen mit Kindern</h2>
<p>Bis zum dritten Lebensjahr sind Reisen mit Kindern in L&#228;nder mit sehr niedrigem Hygienestandard und mangelhafter medizinischer Infrastruktur kritisch. Aber ab dem Schulalter bestehen keine Bedenken mehr, ausgenommen man geht auf belastende Safaris oder beabsichtigt ausgedehnte Treckingtouren. Die wahrscheinlichste, und bei Kindern immer kritisch verlaufende Reiseerkrankung ist der akute Brechdurchfall. Im Schnitt erkranken 40% der Reisenden innerhalb von 4 Wochen mit einer Dauer von 3–4 Tagen an ihm. Dementsprechend sollte man bei Fernreisen mit Kindern folgende Medikamente mitnehmen:<br />
eine kindergerechte, orale Rehydrierung in Pulverform (Normhydral®),<br />
»Loperamid« (Normakut®), aber erst ab dem 2. Lebensjahr,<br />
und zur Sicherheit ein kindergerechtes Antibiotikum (mit dem Arzt besprechen), wenn bei massivem Brechdurchfall, Fieber, Apathie keine &#228;rztliche Hilfe vor Ort m&#246;glich ist.</p>
<p>Repellents sind ab dem 2. Lebensjahr zul&#228;ssig, Fly-stop stichfrei schon ab dem ersten. Wegen der noch gering ausgepr&#228;gten Melaninproduktion ist Kinderhaut f&#252;r Sonnenbrand viel empfindlicher. Es gibt deshalb spezielle Sonnenschutzmittel f&#252;r die Kinder mit hohem Lichtschutzfaktor und Wasserfestigkeit. Sind die Kinder gegen Tetanus, Kinderl&#228;hmung, Diphtherie, Masern, Mumps, R&#246;teln, Keuchhusten und Haemophilus geimpft? Bei den Reiseimpfungen gelten f&#252;r sie &#252;brigens die selben Regeln wie f&#252;r Erwachsene, ebenso bei der Malariaprophylaxe. Eine entsprechende Chemoprophylaxe gegen die Malaria w&#228;re zwar auch m&#246;glich, st&#246;&#223;t aber bei den Eltern oft auf Bedenken und bei den Kindern wegen h&#228;ufiger &#220;belkeit und Erbrechen auf Ablehnung. Fehlende Kinderformen erschweren die Prophylaxe zus&#228;tzlich. Wegen dieser Unkalkulierbarkeiten sollten Malaria-Endemiegebiete mit Kindern gemieden werden!<br />
Sollte auch Ihr Kind zu Sonnenallergie neigen, so gibt es spezielle neue Sonnenschutzmittel mit verschiedenen Lichtschutzfaktoren und entsprechende After sun-Produkte.</p>
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