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	<title>aus der apotheke &#187; schluckauf</title>
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	<description>Blog aus der Apotheke</description>
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		<title>Schluckauf &#8211; Hicks noch mal</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 07:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apotheker</dc:creator>
				<category><![CDATA[tipps vom apotheker]]></category>
		<category><![CDATA[Hicks]]></category>
		<category><![CDATA[schluckauf]]></category>

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Ein l&#228;stiges, aber meist harmloses Ph&#228;nomen. Unsere Experten verraten, wie Sie es wieder loswerden
&#8220;Das Fell des Bauches spielt das Spiel der tanzenden Wogen“: So poetisch beschreibt der chinesische Volksmund das Ph&#228;nomen Schluckauf – und liegt damit recht nahe an den medizinischen Tatsachen, die heute gut erforscht sind. &#8220;Beim Schluckauf zieht sich das Zwerchfell krampfartig zusammen“, [...]]]></description>
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<h2 class="wuboverhead">Ein l&#228;stiges, aber meist harmloses Ph&#228;nomen. Unsere Experten verraten, wie Sie es wieder loswerden</h2>
<p class="wubtext">&#8220;Das Fell des Bauches spielt das Spiel der tanzenden Wogen“: So poetisch beschreibt der chinesische Volksmund das Ph&#228;nomen Schluckauf – und liegt damit recht nahe an den medizinischen Tatsachen, die heute gut erforscht sind. &#8220;Beim Schluckauf zieht sich das Zwerchfell krampfartig zusammen“, erkl&#228;rt die Atemtherapeutin Veronika Langguth die physiologische Ursache des Gehickses. &#8220;Dabei verschlie&#223;t sich die Stimmritze des Kehlkopfs schlagartig, und die eingeatmete Luft prallt mit einem lauten Hickser darauf.“<br />
<span id="more-125"></span><a href="http://www.aus-der-apotheke.info/wp-content/uploads/2008/10/27076602.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-126" title="27076602" src="http://www.aus-der-apotheke.info/wp-content/uploads/2008/10/27076602.jpg" alt="" width="170" height="190" /></a><br />
 <br />
Ausgel&#246;st wird Schluckauf am h&#228;ufigsten durch Alkohol, scharfes Essen oder eiskalte Getr&#228;nke. Auch Luft, die wir beim Sprechen schlucken, oder Stress kann die Ursache sein.</p>
<p> <br />
<strong>&#220;berbleibsel aus grauer Vorzeit<br />
</strong><br />
 <br />
Wesentlich weniger wissen Forscher dar&#252;ber, warum wir &#252;berhaupt Schluckauf bekommen. Denn eigentlich erf&#252;llt dieser Reflex bei Menschen keine sinnvolle Funktion. Es gibt aber Tiere, die einen ganz &#228;hnlichen Mechanismus zum Atmen benutzen, beobachtete ein franz&#246;sisches Forscherteam von der Pitié-Salpêtrière-Klinik in Paris. Kaulquappen und andere Amphibien etwa pressen Wasser durch ihre Kiemen in den Mund, wobei sie gleichzeitig den Weg zur Luftr&#246;hre verschlie&#223;en. So verhindern sie, dass Wasser in ihre Lungen dringt.<br />
 <br />
Die franz&#246;sischen Forscher glauben daher, dass der Schluckauf beim Menschen ein &#220;berbleibsel dieser primitiven Atmung ist – aus einer Zeit, als die ersten Tiere an Land gingen. Sie sind davon &#252;berzeugt, dass der Reflex f&#252;r Babys im Mutterleib eine wichtige Aufgabe erf&#252;llt. Ultraschalluntersuchungen zeigen n&#228;mlich, dass die Kleinen bereits in der neunten Schwangerschaftswoche anfangen zu hicksen. Dadurch, so vermuten die Forscher, soll die Atemmuskulatur der Embryos trainiert werden, damit sie nach der Geburt problemlos atmen k&#246;nnen.<br />
 <br />
Doch was Geplagte am meisten interessiert: Wie werde ich das Gehickse wieder los? &#8220;Aus atemtherapeutischer Sicht hilft gegen Schluckauf alles, was das Zwerchfell entkrampft“, sagt Langguth. Besonders wirksam sei es, die Zunge mit den Fingern langsam herauszuziehen. Man atme dann automatisch in den Bauch, und das Zwerchfell k&#246;nne entspannen.</p>
<p> <br />
<strong>Dauerschluckauf abkl&#228;ren lassen<br />
</strong><br />
 <br />
&#8220;H&#228;lt der Schluckauf l&#228;nger als 24 Stunden an, sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen“, r&#228;t Professor Hans-Dieter Allescher, Chefarzt des Zentrums f&#252;r Innere Medizin am Klinikum Garmisch-Partenkirchen. Dann m&#252;ssen die Ursachen des Problems abgekl&#228;rt werden. &#8220;Beispielsweise k&#246;nnen Entz&#252;ndungen im Bereich zwischen Speiser&#246;hre und Magen daf&#252;r verantwortlich sein. Sehr selten l&#246;sen auch Schilddr&#252;senerkrankungen oder Tumore an Organen, die an das Zwerchfell grenzen, chronischen Schluckauf aus“, erl&#228;utert Experte Allescher.<br />
 <br />
<strong>Nun noch ein paar Tricks:</strong><br />
 <br />
Atemtherapeutin Veronika Langguth verr&#228;t, wie Sie Ihren Schluckauf schnell wieder loswerden k&#246;nnen</p>
<p> <br />
- Mehrmals hintereinander ganz schnell wie ein Hund hecheln.</p>
<p>- Den Unterkiefer weit vorschieben und diese Position kurze Zeit halten.</p>
<p>- Ausatmen und dann die Luft anhalten. Eventuelln dabei schlucken.<br />
 <br />
- Ein St&#252;ck trockenes Brot essen.</p>
<p>- Die Zunge nach hinten umschlagen und leicht an den Gaumen legen.</p>
<p>- Ein Glas eiskaltes Wasser in kleinen Schlucken trinken.</p>
<p>- Manchmal helfen auch &#8220;Ablenkungsstrategien“: zum Beispiel an sieben M&#228;nner mit Glatze denken oder &#252;berlegen, was man vor einer Woche zu Mittag gegessen hat.</p>
<p>04.10.08, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Bananstock LTD</p>
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